Nachrichten: November 2008
DAF bietet für alle Baureihen EEV Motoren an
28.11.2008Als einziger Lkw-Hersteller bietet DAF für seine Fahrzeug-Baureihen LF, CF und XF105 schadstoffarme Dieselmotoren an, die die Abgasgrenzwerte der Emissionsnorm EEV (Enhanced Environmental Friendly Vehicle) erfüllen.
Die EEV-Norm ist derzeit der strengste Abgasstandard für Verbrennungsmotoren in der EU und schreibt extrem niedrige Stickoxid- und Feinstaubwerte vor. Durch ein intelligentes Hochdruck-Einspritzsystem in Kombination mit moderner SCR-Abgasnachbehandlung und einem passiven Rußfilter stoßen die EEV-Motoren von DAF nur halb so viel Partikel aus, wie es die zukünftige Emissionsnorm Euro 5 zulässt. Mit diesen EEV-Dieselmotoren erreicht DAF in allen Gewichtsklassen Emissionswerte, die lange Zeit nur bei Gasmotoren für möglich gehalten wurden. Neben dem geringeren Schadstoffausstoß sind die EEV-Motor von DAF kostengünstiger, zuverlässiger und langlebiger als alternative Antriebssysteme, die beispielsweise auf Gas basieren.
Dank eines besonders effizienten Verbrennungsprozesses erreicht der Verteiler-Lkw DAF LF45 in seiner 160-PS-Version die niedrigen EEV-Emissionswerte sogar ohne Rußfilter. Im DAF CF75 sind EEV-Varianten vom 9,2-Liter-Motor PACCAR PR in den Leistungsstufen von 250 bis 360 PS erhältlich. Im CF85 und im XF105 kann der 12,9-Liter-Motor PACCAR MX mit einem Leistungsbereich von 360 bis 510 PS in EEV-Version bestellt werden. Ihr wartungsfreier Partikelfilter besteht aus Edelstahl, kann nicht verstopfen und hält ein Fahrzeugleben lang. fernfahrerclub.com
Essen Motor Show öffnet ihre Pforten.
28.11.2008Die Essen Motor Show öffnet vom Sonnabend, 29. November, bis Sonntag, 7. Dezember 2008, ihre Pforten für das Publikum. Die Ausstellung rund um Tuning und Motorsport will in diesem Jahr noch mehr Mitmach-Aktivitäten anbieten.
Im vergangenen Jahr erreichte die Essen Motor Show mit 352 000 Besuchern den zweiten Platz nach der IAA mit knapp einer Million. 2007 kamen rund 40 000 Besucher weniger aufs Essener Messegelände als im Jahr davor. Die Zurückhaltung der Käufer wurde spürbar.
Bereits heute (28.11.2008) bekamen die Fachbesucher und die Presse die Möglichkeit, sich über die neuesten Tuning- und Motorsporttrends zu informieren. auto-reporter.net
General Motors prüft weitere Marken-Verkäufe.
28.11.2008General Motors stellt nach Hummer nun auch Saab, Pontiac und Saturn auf den Prüfstand. Wie „Automotive News Europe“ meldet, prüfe der US-Konzern den Verkauf der Marken, um einen staatlichen 12-Milliarden-Dollar-Kredit zu bekommen.
Die US-Regierung hatte für die drei angeschlagenen Autokonzernen GM, Ford und Chrysler ein Kreditprogramm in Höhe von insgesamt 25 Milliarden US-Dollar aufgelegt. Voraussetzung für die Geldspritze sind jedoch konkrete Konsolidierungspläne. auto-reporter.net
Europaweite Garantie für gebrauchte Lkw.
27.11.2008Eine einjährige europaweite Garantie bietet Truckstore ab sofort beim Kauf eines gebrauchten Lkw an. Die Garantie gilt für Lkw aller Marken der Kategorien Gold und Silber bis zu einem Alter von sechs Jahren. Eine Kilometerbegrenzung gibt es nicht. Bei einer Panne steht ein mehrsprachiger Telefonservice rund um die Uhr zur Verfügung. Die Garantie umfasst den gesamten Antriebsstrang und deckt ohne Selbstbeteiligung die Kosten für die Reparatur. transporter-news.de
Mercedes-Benz Minibusse feiern 10. Geburtstag.
27.11.2008Auf eine zehnjährige Geschichte kann jetzt die Minibus-Sparte von Mercedes-Benz zurückblicken. 1998 startete die Markentochter "EvoBus" im Kleinbus-Segment mit einer Beteiligung beim Aufbauhersteller Karl Koch. Seit 2004 produziert sie als "Mercedes-Benz Minibus"-Gesellschaft am Standort Dortmund. Mittlerweile sind dort 220 Mitarbeiter beschäftigt, jährlich produzieren sie rund 1 200 Fahrzeuge. Das entspricht nach Herstellerangaben einem Marktanteil von rund sieben Prozent in Westeuropa. transporter-news.de
DAF CF85.410: Sparsame Lösung?
11.11.2008Bankenkrise, Mauterhöhung, horrende Dieselpreise – da nutzen Unternehmer jede Möglichkeit zu sparen. Wie wäre es mit einem DAF CF statt des großen XF 410 PS sollten genügen, sie waren zumindest vor zehn Jahren noch genug für 40 Tonnen. Für den LKW-Fahrer noch ein Space Cab sowie eine automatisierte Schaltung zum Kraftstoffsparen dazu – könnte das die passende Antwort auf steigende Kosten sein?
Um es gleich vorwegzunehmen: Der „kleine“ Motor schlägt sich erstaunlich gut. Er verrichtet vibrationsarm, wenn auch nicht sehr leise, seinen Dienst unter dem großen Motortunnel. Mit 160 Millimetern Hub stemmt der Reihensechszylinder seine 2000 Nm maximales Drehmoment schon früh auf die Kurbelwelle. Außerdem haben ihn seine Erbauer mit einer extrem langen Achse (i=2,69) auf niedertouriges Fahren getrimmt.
Damit soll der Holländer besonders sparsam sein. Zumindest hinterlässt er in dieser Konfiguration mit 40 Tonnen keinen wirklich agilen Eindruck. Schon kleine Anstiege veranlassen die automatisierte AS-Tronic-Schaltung zum Zurückschalten, was sie leider sehr spät und nur mit hohem Geschwindigkeitsverlust macht. Unterm Strich bringt diese Auslegung keine Vorteile beim Verbrauch und lässt den 85er im Tempo abfallen. 33,2 Liter auf 100 km sowie 74,8 km/h sind kein Ruhmesblatt im Vergleich zum Wettbewerb.
Lustlose Schaltautomatik
- Mit kürzerer Achsübersetzung könnte die Schaltautomatik mehr überzeugen. Sie nimmt dem Fahrer viel Schaltarbeit ab.
- Versierte Chauffeure können der Zwölfgang-Box trotzdem helfend und sparend unter die Arme greifen, indem sie am Berg früher zurück-, an der Kuppe schneller hochschalten.
- Vorteile bringt die AS-Tronic beim gefühlvollen Rangieren, mit den schnellen und ruckfreien Gangwechseln sowie der gelungenen Kupplungssteuerung. Dafür arbeitet die Rollsperre noch nicht zufrieden stellend.
- Der Tempomat lässt sich weder gut einstellen, noch hält er die Geschwindigkeit konstant.
Fahrwerk und Kabine
- Das Fahrwerk des CF85 ist eher straff abgestimmt.
- Auf schlechten Straßen lässt es der Holländer deshalb ein wenig an Fahrkomfort vermissen.
- Die Sicht aus der kompakten Kabine ist, mit Ausnahme der Fensterstege und breiten A-Säulen, gut.
- Abgesehen vom „Schalthebel“ und einigen versteckten Schaltern links neben der Lenksäule, überzeugt die Ergonomie des CF. Der große Motortunnel und die geringe Außenbreite der Kabine schränken den Lebensraum im CF allerdings ein.
Das Fazit:
Rechnet der Unternehmer am Schluss alles zusammen, ist der CF85 kein Schnäppchen. Zumal er gut ausgestattet kaum billiger ist als ein XF und in der Test-Konfiguration auch noch ordentlich Sprit braucht. Sparen sieht anders aus. Schon aus diesem Grund dürfte klar sein, warum man auf deutschen Straßen hauptsächlich XF105 sieht – einfach das bessere Auto. Verkehrsrundschau.de
Gereifter Charakter: Der neue Renault Magnum im Profi-Test.
11.11.2008Abermals stellt Renault einen „neuen“ Magnum vor. Die inzwischen x-te Ausgabe hört auf den Namen „Neue Generation“, deren wesentlichste Änderung vor allem von den Fahrern herbeigesehnt wurde und erst auf den zweiten Blick erkennbar ist: das vergrößerte Hochdach. Ab sofort können auch große Fahrer problemlos stehen. Außerdem verspricht Renault 1090 Liter Stauvolumen in der „Classic“-Version, Im Test-„Excellence“ bleiben davon noch 800 Liter übrig. Technisch hat sich mit dem Modelljahrgang 2009 nichts verändert – es sei denn, man feiert einen MP3-fähigen CD-Radio mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung als große Innovation ...
Von den beiden lieferbaren 12,8-Liter- Reihensechszylindern sorgt im Test-LKW die kleinere 460-PS-Version für Vortrieb. Wie beim Vorgänger erledigt der Motor seine Arbeit zufrieden stellend. Seine Stärke ist der bullige Antritt aus niedrigen Drehzahlen und eine unspektakuläre, aber souveräne Leistungsentfaltung.
Unterm Strich hat sich beim Verbrauch nichts verändert. Was die neue Kabine im Hinblick auf ihre größere Fläche verliert, macht ein besserer Luftwiderstandsbeiwert durch aerodynamisches Feintuning wieder wett. Auch die Gewichtserhöhung durchs neue Hochdach fällt beim ohnehin nicht gerade leichten Magnum kaum ins Gewicht.
Auffallend ist die jetzt straffer auf dem Rahmen sitzende Kabine. Nur noch in engen und schnell gefahrenen Landstraßenpassagen legt sich das Fahrhaus in die Kurve. Das führt zu einem insgesamt sichereren Fahrverhalten. Zumal der Franzose durch eine zielgenaue Lenkung und ein gut abgestimmtes Fahrwerk gefällt.
Motor und Getriebe
- Keinen Anlass zur Kritk gibt die Abstimmung Motor und Optidriver-Getriebe. Die aus Schweden adaptierte Schaltbox wechselt schnell und komfortabel die Gänge.
- Allenfalls Kleinigkeiten wären ihr anzukreiden: So wechselt Optidriver trotz drehmomentstarkem Motor auf der Landstraße nicht in die höchste Fahrstufe.
- Kurz vor Anstiegen schaltet Optidriver rechtzeitig zurück, um mit Schwung den Berg zu nehmen. Auf der Kuppe dauert es allerdings etwas zu lange, bis die Steuerung erkennt, dass es auch mit weniger Drehzahl weitergehen kann.
- Grundsätzlich erreicht Renault eine gelungene Integration der Betriebs- und Zusatzbremsen ins Management der Automatik. In Gefällen nimmt die Schaltautomatisierung rechtzeitig einen Gang zurück, um die Bremsleistung der kräftigen Motorbremse zu erhöhen.
- Rangieren geht mit Optidriver vor allem in den beiden kurzen Rückwärtsgängen optimal. Bei längeren Reversiervorgängen kommt dem Fahrer die Kriechfunktion des Renault zugute. Verkehrsrundschau.de
Lkw-Maut wird zum 1. Januar 2009 erhöht.
11.11.2008Der Bundesrat hat am 7.11.2008 der Erhöhung der Lkw-Maut zum 1. Januar 2009 zugestimmt. Damit erhöht sich die Autobahnbenutzungsgebühr für Lastwagen von 13,5 auf durchschnittlich 16,3 Cent je Kilometer. Während die Anhebung für Fahrzeuge nach Schadstoffklasse 3 weniger deutlich ausfällt, steigt die Maut für ältere Lkw teilweise erheblich.
Der Bund verspricht sich von höheren Mautgebühr Mehreinnahmen von rund einer Milliarde Euro. Das Geld soll größtenteils für Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur verwendet werden.
Eine Erhöhung der Lkw-Maut war umstritten. Einige Bundesländer sahen eine zusätzliche Belastung für das mittelständische Transportgewerbe und forderten zudem vom Bund mehr Ausgaben für den Ausbau des Straßennetzes. Die nun verabschiedete Regelung stellt einen Kompromiss dar und fällt moderater aus als ursprünglich vorgesehen. auto-reporter.net
Renault: Optifuel Solutions Generation 2010
05.11.2008Entwicklungsabteilung reduziert den Kraftstoffverbrauch.
Die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs von Lastkraftwagen beschränkt sich nicht auf die Suche nach alternativen Lösungen zum Diesel. Das zeigt Renault Trucks mit seinem Concept Optifuel Solutions Generation 2010. Mit einer besseren Aerodynamik des Fahrerhauses, einer um 30 cm verlängerten Frontpartie, können der Kraftstoffverbrauch und die CO2 –Emissionen bei dem Concept Truck im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen um mehr als 10 % gesenkt werden.
Der für den regionalen Verkehr bestimmte Optifuel Solutions Generation 2010 ist ein Laborfahrzeug, das im Rahmen eines Forschungsprogramms zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen um 15 % gegenüber einem aktuellen vergleichbaren Fahrzeug (Renault Premium Route 450 Euro 4) entwickelt wurde.
Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet Renault Trucks weiter an der Optimierung des Antriebsstrangs, Motors und Getriebes, insbesondere auf dem Gebiet des Energieverbrauchs der Assistenz-Ausrüstungen. Gleichzeitig bietet das Projekt Gelegenheit, in Zusammenarbeit mit Total einen neuen leistungsstarken Kraftstoff zu testen.
Der zweite Arbeitsschwerpunkt liegt in der Verringerung des Rollwiderstands, welche mit den von Michelin entwickelten neuen Reifengenerationen erreicht wird. Michelin ist als Partner von Renault Trucks an diesem Projekt beteiligt.
Hauptsächlich wurde die Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen jedoch durch eine gründliche Überarbeitung der Aerodynamik des Fahrzeugs erzielt.
Die Aerodynamik des Optifuel Solutions Generation 2010 wurde durch eine Verlängerung des Bugspoilers vor dem Fahrerhaus um 30 cm verbessert. Dabei geht es nicht nur um das Styling. Renault Trucks wendet auch beim Lkw das Wassertropfen-Prinzip an, das die Automobil-Designer für die Verbesserung der Windschlüpfrigkeit des Fahrzeugs benutzen. Die Rückspiegel wurden entfernt und durch ein Kamerasystem mit fünf Kameras und einer Rückfahr-Kamera ersetzt. Das Dach wurde profiliert und auf 4,16 m erhöht, so dass es als Spoiler fungiert.
Der Sattelauflieger wurde in Partnerschaft mit Lamberet vollständig neu entworfen. Zu dem neuen Konzept gehören seitliche Verkleidungen, eine Verkleidung unter dem Fahrgestell und eine profilierte Erhöhung des Dachs. Durch zusätzliche 70 cm lange Spoiler am Heck wird der Luftwiderstand, der maßgeblich für den Kraftstoffverbrauch verantwortlich ist, weiter reduziert.
Diese technologischen Lösungen verleihen dem Fahrzeug ein absolut innovatives Design, das durch sein mutiges Profil und die Auswirkung auf den Kraftstoffverbrauch überzeugt.
Bei der Entwicklung des Fahrzeugs wurde besonderes Augenmerk auch auf den Fahrer gerichtet, denn sein Fahrverhalten hat einen erheblichen Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch. Bei dem Concept Optifuel Solutions Generation 2010 stehen dem Fahrer modernste Fahrhilfen zur Verfügung. So werden ihm während der Fahrt verschiedene Parameter angezeigt, mit denen er die Wirtschaftlichkeit seines Sattelzugs steuern kann.
Das Concept Optifuel Solutions Generation 2010 steht für 25 Tonnen Transportgut und einer Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs von durchschnittlich 5 Litern pro 100 km. Um das Konzept jedoch auch industriell zu realisieren, bedarf es einer Änderung der gesetzlichen Vorschriften in Bezug auf die Größe der Sattelzüge. Die zusätzlichen Aerodynamik-Elemente führen bei gleich bleibender Ladekapazität und -volumen zu einer Verlängerung des Sattelzugs um knapp 100 cm.
Welches Ziel verfolgt Renault Trucks? Kurzfristig eine einfache und wirtschaftliche Lösung zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs auf den Markt zu bringen, damit die Frachtführer innerhalb kürzester Zeit die Auswirkungen auf ihrer Gewinnrechnung feststellen können. Im Rahmen der Forschungsarbeiten an dem Concept Optifuel Solutions Generation 2010 wurde ein Demonstrationsfahrzeug entwickelt, das im Herbst 2008 auf einer Teststrecke auf den Verbrauch geprüft wird. Die Markteinführung ist für 2010 geplant. fernfahrerclub.com
ADAC veröffentlicht Staukalender 2009.
05.11.2008Ab sofort hat der ADAC in seinen Geschäftsstellen den Staukalender 2009 im Angebot. In dieser handlichen Übersicht erfährt man, mit welchem Verkehrsaufkommen an den Wochenenden beziehungsweise vor oder an Feiertagen auf Deutschlands Fernstraßen zu rechnen ist. In unterschiedlichen Farben wird dargestellt, wie stark die Ferienautobahnen voraussichtlich belastet sein werden.
Darüber hinaus zeigt eine Übersichtskarte, welche Abschnitte auf deutschen Fernstrecken und Auslandsrouten in Grenznähe die stauträchtigsten sind. Auch die wichtigsten ADAC-Rufnummern zur Ansage der Verkehrssituation in Deutschland findet man im Urlaubshelfer. Zudem erfährt man, wann die Schulkinder 2009 in den einzelnen Bundesländern Ferien machen.
Der ADAC-Staukalender 2009 ist für Mitglieder des Automobilclubs kostenlos. Im Internet findet man den Staukalender 2009 ab Anfang Dezember 2008 auf der Seite des Clubs. auto-reporter.net
ADAC fordert frühzeitige Beschilderungen.
05.11.2008Viele Städte und Gemeinden beklagen mehr und mehr auch die negativen Seiten des massenhaften Einsatzes von Navigationsgeräten. Bei einer Umfrage, die der ADAC unter Kommunen mit mehr als 10 000 Einwohnern durchgeführt hat, haben 61 Prozent der Gemeinden teils erhebliche Verkehrs- und Sicherheitsprobleme gemeldet. Zu 95 Prozent sind es Lkw, die die Probleme verursachen und den Ärger der Einwohner heraufbeschwören.
Gut die Hälfte (52 Prozent) der von den Städten gemeldeten Probleme entstehen laut ADAC durch Lkw, die nicht mehr wenden können. Nur unwesentlich kleiner (48 Prozent) ist die Zahl der Lastwagen, die Routenempfehlungen durch das Gemeindegebiet folgen, die für Lkw ungeeignet sind.
Zu den Problemen kommt es nach Angaben der betroffenen Gemeinden vor allem dann, wenn Brummifahrer die Wegweisung an der Straße ignorieren (57 Prozent) oder Verkehrsbeschränkungen der Gemeinden missachten (43 Prozent). Knapp ein Drittel aller genannten Fälle ist nach Angaben des Clubs darauf zurückzuführen, dass die Lkw-Beschränkungen den Navigationsgeräten unbekannt sind.
Der ADAC empfiehlt den Kartenherstellern, verbesserte Kartensoftware für Lkw anzubieten, die speziell die für Brummi-Fahrer wichtigen Informationen beinhalten. Bei erkannten „Fehlführungen“ sollten die Kommunen nach Ansicht des Clubs Kontakt zu den Anbietern der Navigationssoftware aufnehmen und sie über bestehende und neue Straßen oder Beschränkungen informieren. Zudem müssen die Lkw-Fahrer die entsprechende Beschilderung unbedingt beachten. auto-reporter.net
Globale Zusammenarbeit konsequent gestärkt.
05.11.2008Renault hat die Zahl seiner globalen Partnerschaften konsequent ausgebaut.
Die Expansion begann 1998 mit der Allianz mit Nissan und der anschließenden Sanierung des japanischen Automobil- herstellers. Im Rahmen der Allianz werden nach wie vor die Markenidentitäten beider Unternehmen im vollen Umfang respektiert und gegenseitig gestärkt.
Mit der Übernahme von Dacia hat Renault 1999 in einem weiteren Schritt die
eigenen Qualitäts- und Produktionsnormen zu 100 Prozent bei der rumänischen
Tochter umgesetzt. Die Zusammenarbeit bildet die Basis für das weltweit
erfolgreiche Logan-Programm. Mit Renault Samsung Motors hat Renault im Jahr 2000 Fuß auf dem koreanischen Markt gefasst.
Durch die Zusammenarbeit mit seinen weltweiten Kooperationspartnern hat
Renault sein Know-how weiter ausgebaut und eine im Automobilsektor
einzigartige Expertise bei strategischen Allianzen erworben. Respekt
zwischen den Partnern und die sorgfältige Analyse der lokalen
Marktbedürfnisse sind der Schlüssel zum Erfolg. Standardisierte
Produktionssysteme, hohe Qualitäts- standards und Synergieeffekte bei
Einkauf und Entwicklung tragen ebenfalls zum Erfolg bei. DueMotori.com
Logan feiert Erfolgsgeschichte auf dem russischen Markt.
05.11.2008Die weltweite Erfolgsstory des Logan setzt sich auch in Russland fort. Seit
der Eröffnung der lokalen Produktionsstätte im Jahr 2005 verließen bereits
200.000 Einheiten die Werkshallen in Moskau. Bis Ende 2009 soll die
Produktionskapazität auf 160.000 Einheiten jährlich ausgebaut werden. Zum
gleichen Zeitpunkt wird auch der neue Fünftürer Sandero für die östlichen
Märkte gebaut. Zurzeit verfügt das russische Renault Netz über 74
Vertragshändler und 94 Verkaufsstandorte. Um die steigende Nachfrage nach
Renault Modellen zu befriedigen, plant das Unternehmen, zügig Verkaufs- und
Servicepunkte in allen Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern zu eröffnen.
Neben den Modellen Logan und Sandero, die auf dem russischen Markt mit
Renault Markenemblem verkauft werden, will das Unternehmen auch den Absatz
weiterer Renault Modelle steigern. Neben der Laguna-Limousine und dem
Grandtour sind unter anderem der neue Koleos sowie ab November 2008 der
Renault Symbol auf dem russischen Markt erhältlich. Dabei handelt es sich um
die viertürige Stufenheckvariante des Renault Clio, die für Märkte
produziert wird, in denen eine besonders hohe Nachfrage nach Modellen mit
separatem Kofferraumabteil besteht. DueMotori.com
Renault in Russland.
05.11.2008Renault baut sein Engagement auf dem russischen Automobilmarkt weiter aus.
Mit dem Sandero wird das Unternehmen ab Ende 2009 neben dem Logan ein
zweites Modell im Moskauer Avtoframos-Werk produzieren. Darüber hinaus
importiert Renault weitere Modelle der aktuellen Angebotspalette, um die
russische Nachfrage nach ausländischen Automobilen zu erfüllen. Im Rahmen
seiner strategischen Allianz mit dem größten russischen Hersteller Avtovaz
wird Renault zudem die Lada-Baureihen grundlegend modernisieren.
Der russische Automobilmarkt verzeichnete in den vergangenen Jahren eine
äußerst dynamische Entwicklung: Nach 2,7 Millionen verkauften Neuwagen im
Jahr 2007 wird für 2008 eine Steigerung der Neuzulassungen auf 3,2 Millionen
Einheiten erwartet. Bis 2014 könnten die Neuzulassungen die
4-Millionen-Marke erreichen und Russland sich zum größten europäischen
Automobilmarkt entwickeln. Im ersten Quartal 2008 stammten rund 75 Prozent
der verkauften Fahrzeuge aus ausländischer Produktion. DueMotori.com
Volvo eröffnet Kanal auf Youtube.
03.11.2008Volvo ist im Web 2.0 angekommen: Der schwedische Autobauer hat auf dem Videoportal Youtube einen eigenen Nachrichtenkanal eröffnet. Damit will der Hersteller auf die veränderte Mediennutzung bei potenziellen Kunden reagieren. Der Kanal mit dem Namen Volvo Cars News bietet Nutzern unter anderem Material aus Fernseh-Dokumentationen, TV-Spots und Produkt-Filme. "Wir werden aber definitiv auch bedeutende News über diesen Kanal verbreiten," sagt Volvo-Kommunikationschef Peter Ganjbar. Horizont.net
Porsche muss Scania übernehmen wollen.
03.11.2008Das schwedische Recht hat seine Eigenheiten: Porsche kann gezwungen werden, ein generelles Übernahmeangebot für den schwedischen LKW-Bauer Scania vorzulegen, wenn der Sportwagenhersteller seinen VW-Anteil auf über 50 Prozent erhöht.
STOCKHOLM. Das erklärte ein Sprecher der schwedischen Finanzaufsicht auf Nachfrage. Eine Übernahmepflicht besteht in Schweden ab einer Beteiligung von mehr als 50 Prozent. Volkswagen besitzt derzeit 37,7 Prozent des Scania-Kapitals und 68,6 der Stimmrechte.
Der Wolfsburger Konzern hatte allerdings bei der schwedischen Finanzaufsicht erfolgreich eine Ausnahme von der 50-Prozent-Regel beantragt. „Diese Ausnahme gilt für VW. Kommt Porsche auf mehr als 50 Prozent bei Volkswagen, bedeutet das einen indirekten Eignerwechsel bei Scania“, sagte die Behördensprecherin.
In diesem Fall müsste Porsche allen Scania-Aktionären ein Übernahmeangebot unterbreiten. Allerdings betonte die Behörde, dass auch Porsche eine Ausnahme von der Regel beantragen könne. Der Zuffenhausener Konzern erhöhte am Dienstag seinen VW-Anteil auf 42,6 Prozent und hat eine Option auf den Kauf von weiteren 31,5 Prozent.
An der schwedischen Börse sorgt diese Meldung für reichlich Phantasie: Die Aktie von Scania steigt um zwischenzeitlich über 25 Prozent an. Handelsblatt.com
Scania und Volvo mit Vollbremsung.
03.11.2008Als ob die schlechten Nachrichten aus der Autobranche nicht schon gereicht hätten. Nun sind auch die beiden großen schwedischen LKW-Bauer Scania und Volvo von der globalen Krise voll erfasst worden: Beide Konzerne schraubten ihre Prognosen kräftig zurück.
STOCKHOLM. Besonders von der schwachen Konjunktur ist der zweitgrößte LKW-Produzent der Welt, Volvo, betroffen. Im dritten Quartal dieses Jahres brach der Gewinn um 36 Prozent auf 2,9 Mrd. Kronen (289 Mio. Euro) ein. Das war nicht nur deutlich schlechter als vom Konzern selbst prognostiziert, sondern unterbot die Erwartungen von Analysten massiv. Sie hatten mit einem Gewinn von rund 4,6 Mrd. Kronen gerechnet. Der Umsatz von 69,6 Mrd. Kronen lag dagegen um zwei Prozent höher als im Vorjahr. Der Kurs der Volvo-Aktie stürzte in Stockholm zwischenzeitlich um rund 20 Prozent.
Die Unsicherheit vieler Kunden über die Konsequenzen der globalen Finanzkrise, der wirtschaftliche Abschwung und die zum Teil deutlich gestiegenen Rohstoffkosten haben den beiden LKW-Herstellern schwer zugesetzt. Scania und Volvo mussten starke Rückgänge bei den Bestellungen neuer Fahrzeuge verzeichnen.
Viele Kunden würden wegen der unsicheren Wirtschaftslage auch bereist getätigte Bestellungen stornieren, sagten übereinstimmend die Chefs beider Konzerne. Gingen im dritten Quartal vergangenen Jahres noch fast 42 000 Bestellungen bei Volvo ein, waren es jetzt nur noch 115. „Die Situation macht es notwendig, dass wir die Produktionskapazität der gesunkenen Nachfrage anpassen“, sagte Volvo-Chef Leif Johansson. Sein Konzern will rund 1 400 Arbeitsplätze in der LKW-Produktion und rund 1350 in der Baumaschinensparte abbauen. Auch Scania will die Zeitverträge von etwa
2000 Mitarbeitern weltweit nicht verlängern.
Scania, das mittlerweile von Volkswagen kontrolliert wird, rechnet zwar für 2008 mit einem besseren Ergebnis als 2007, schraubt jedoch seine Produktionskapazitäten deutlich nach unten. Eine Prognose für das kommende Jahr will Scania-Chef Leif Östling nicht abgeben. „Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen unklaren Situation über die künftigen Voraussetzungen auf den Märkten geben wir keine Prognose für 2009 ab“, sagte er am Sitz des Unternehmens in Södertälje.
Der Scania-Vorsteuergewinn stieg zwar im dritten Quartal auf 2,5 (2,4) Mrd. Kronen, lag aber klar unter den Erwartungen der meisten Analysten, die mit einem Gewinn von rund 2,7 Mrd. Kronen gerechnet hatten. Auch der Umsatz von 20,4 (19,9) Mrd. Kronen lag leicht höher, verfehlte aber die durchschnittlichen Erwartungen deutlich. Handelsblatt.com
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