Neuer Händler? Hier anmelden!

Login oder Passwort ist nicht korrekt!

Login:

Passwort:

Nachrichten: Dezember 2008

MAN Turbo übernimmt US- amerikanischen Dienstleister

29.12.2008

Die US-Konzerngesellschaft der MAN Turbo AG hat den amerikanischen Dienstleister Baton Rouge Machine Works, Incorporated (BR) mit Sitz in Louisiana sowie dessen Schwestergesellschaft Holley Machinery, Inc. aus Alabama übernommen. Die beiden Firmen verbuchen einen Gesamtumsatz von rund 20 Millionen Dollar.

BR hat sich als Dienstleister im Bereich Turbomaschinen etabliert. Das Unternehmensportfolio umfasst die Herstellung und Wartung von Groß- und Schwerteilen sowie den Kundendienst vor Ort. Zu den Wartungskunden des Unternehmens gehören Firmen in der Chemie- und Petrochemieindustrie, Raffinerien und die Öl- und Gasbranche.

Die Übernahme von BR hat zum Ziel, die regionale Präsenz der MAN Turbo AG auf dem US-amerikanischen Markt für After-Sales-Services auszubauen. Kürzlich hatte das Unternehmen den in Texas ansässigen Wartungsspezialisten HB Turbo übernommen und verfügt daher über Werkstätten an strategisch gelegenen Orten in der gesamten Region am Golf von Mexiko, dem Herzen der amerikanischen Öl-, Gas- und Chemieindustrie. „Dieser Zusammenschluss unterstreicht unsere strategischen Pläne, die sich deutlich auf den Ausbau unseres Wartungsgeschäfts konzentrieren“, so Klaus Stahlmann, Vorstandsvorsitzender von MAN Turbo. man.de

MAN hält mehr als 20% der Scania-Stimmrechte.

29.12.2008

Der Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern MAN AG hat seine Beteiligung am schwedischen Nutzfahrzeugherstellers Scania AB weiter aufgestockt. Es seien Kaufoptionen für Aktien von Scania AB erworben worden, teilte das Unternehmen mit. Zusammen mit dem bestehenden Kapitalanteil von 13,35 Prozent bzw. 17,22 Prozent der Stimmrechte habe MAN damit nun Zugriff auf mehr als 20 Prozent aller Stimmrechte des Scania-Kapitals.

MAN unterstreicht mit diesem Schritt das langfristige strategische Interesse an dem Investment in Scania. BoerseGo.de

EU-Behörde zur Inntal-Klage: Lange um Lösung bemüht.

18.12.2008

Brüssel. Vor ihrer Entscheidung, Österreich wegen des sektoralen LKW-Fahrverbots auf der Inntal-Autobahn A 12 zu verklagen, hat sich die EU-Kommission „in intensiven Kontakten mit der österreichischen Seite bemüht, ein balanciertes Ergebnis zu erreichen, das den Bedürfnissen des freien Warenverkehr wie auch des Umwelt- und Gesundheitsschutzes der Bevölkerung in Tirol voll Rechnung trägt“. Obwohl in „einigen zentralen Punkten“ auch „deutliche Verbesserungen“ erreicht worden seien, wären die Gespräche schließlich an der Frage der Fahrsperre gescheitert, heißt es in einer Erklärung der Kommission zu ihrem Beschluss vom 16. Dezember, die Regierung in Wien vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu bringen.

EU-Industriekommissar Günter Verheugen bilanzierte, man habe sich „sehr lange um eine einvernehmliche Lösung bemüht“, habe „wichtige Übereinstimmungen erzielt“ und sei „einer Lösung sehr nahe“ gewesen. „Sie ist schließlich von der österreichischen Seite verworfen worden“, sagte Verheugen, der mit seinem Vorschlag, Laster der Euro-Schadstoffklasse 5 von der Fahrsperre zu befreien, am hartnäckigen Widerstand des Tiroler Landeshauptmanns Günther Platter gescheitert war.

Die Kommission ist der Ansicht, die für Januar und Juli 2009 geplante schrittweise Erweiterung des seit 2. Mai bestehenden Verbots zum Transport verschiedener Güter auf weitere Produktgruppen bedeute „eine Belastung für den Handel in Europa“. Die A 12 sei „eine wichtige Verbindung für den grenzüberschreitenden Güteraustausch“. Hersteller und Abnehmer der betroffenen Produkte sowie Unternehmen, die auf den Transport der verbotenen Güter spezialisiert seien, würden „durch das Fahrverbot betroffen und möglicherweise in ihrer Existenz gefährdet“.

Nach einem bereits gefällten EuGH-Urteil zum Sektoral-Verbot müssten Verkehrsbeschränkungen „verhältnismäßig sein und einen Ausgleich zwischen den Erfordernissen des gemeinsamen Binnenmarkts und des Umwelt- und Gesundheitsschutzes schaffen“. Das jetzige Fahrverbot werde „in der bestehenden Form diesen Anforderungen nicht gerecht“, kritisiert die EU-Kommission. Österreich habe „andere Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität wie ein Verbot für ältere schadstoffreiche LKW oder eine Fahrverbot-Ausnahme für LKW der besten Schadstoffklasse nicht ausgeschöpft“. Verkehrsrundschau.de

Auftragsflaute zwingt Schmitz Cargobull zu Kurzarbeit auch in Gotha.

18.12.2008

Horstmar/Gotha. Wegen der anhaltenden Auftragsflaute im Transportgewerbe steigt Schmitz Cargobull auf die Bremse und setzt einen Großteil seiner Produktionsbeschäftigten auf Kurzarbeit. Auch in Gotha sowie den beiden münsterländischen Produktionsstandorten Altenberge und Vreden stehe bis auf weiteres Kurzarbeit an, sagte ein Firmensprecher am Mittwoch und bestätigte einen Bericht der „Westfälischen Nachrichten“. Betroffen sind weit mehr als 1500 Beschäftigte in der Produktion. Deutschlands größter Hersteller von Sattelaufliegern mit Firmensitz in Horstmar (Nordrhein-Westfalen) hatte sich bereits im Oktober von 550 Leiharbeitern getrennt.

Von Anfang Januar an sei auch für 150 Mitarbeiter in der Hauptverwaltung in Horstmar Kurzarbeit beantragt. Die Auftragseingänge fielen derzeit „deutlich schwächer“ aus. Das Unternehmen spürt in einer zweiten Welle die wegbrechende Nachfrage auf dem Automarkt und den damit einhergehenden Auftragseinbruch bei den Fahrzeugzulieferern: „Wenn die Zulieferer keine Aufträge haben, wird auch nichts transportiert“, sagte der Sprecher zum rückläufigen Ordern der Spediteure bei Ausbau und Erneuerung ihrer Lastwagen- Flotte.

Die Auswirkungen der Flaute auf den Umsatz für das laufende Geschäftsjahr bei Schmitz Cargobull sind den Angaben zufolge noch nicht absehbar. Das zurückliegende Spitzen-Geschäftsjahr 2007/2008 (31. März) mit Erlösen von 2,1 Milliarden Euro noch einmal zu toppen, sei aber auch unter normalen Bedingungen unwahrscheinlich, hieß es. Verkehrsrundschau.de

VDIK rechnet mit niedrigstem Neuzulassungsergebnis.

18.12.2008

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) rechnet für 2008 mit 3,09 Millionen Pkw-Neuzulassungen in Deutschland. Das wären 1,8 Prozent weniger als im Vorjahr und das niedrigste Ergebnis seit der Wiedervereinigung.

Gesunkene Rohstoffpreise würden nicht in gleichem Umfang und vor allem nicht zeitnah an den Verbraucher weitergegeben, kritisiert VDIK-Präsident Volker Lange. Sinkende Realeinkommen und die immer wieder vertagte Umstellung der Kfz-Steuer trügen ebenfalls zur Kaufzurückhaltung und Verunsicherung der Autofahrer bei. Lange geht von einem weiter sinkenden Privatanteil bei den Kfz-Zulassungen auf 39 Prozent im nächsten Jahr.

Die Importeure konnten ihren Marktanteil mit 35,2 Prozent im Westen und 50,5 Prozent in Ostdeutschland stabil halten. Die von den VDIK-Mitgliedsunternehmen verkauften Fahrzeugmodelle wiesen einen durchschnittlichen CO2-Wert von 159 Gramm pro Kilometer aus. Voraussichtlich 290 000 Fahrzeuge werden dabei weniger als 140 g/km und 90 000 Fahrzeuge CO2-Emissonen unter 120 g/km haben.

Während die Dieselnachfrage um neun Prozent nachgab, stieg die Nachfrage nach Fahrzeugen mit alternativen Antrieben um mehr als ein Drittel: Rund 33 000 Fahrzeuge mit Flüssiggas-, Erdgas- oder Hybridantrieb wurden neu zugelassen. Der Anteil der VDIK-Mitglieder beträgt dabei 53 Prozent. transporter-news.de

Erhöhtes Unfallrisiko durch ältere Lkw-Fahrer.

18.12.2008

Lkw-Fahrer über 65 Jahre haben ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko. Das hat jetzt eine von der Unfallforschung der Versicherer (UDV) beauftragte Auswertung von Unfalldaten, Befragungen und Expertengesprächen ergeben. Neben altersbedingten Problemen spielen bei dieser Fahrergruppe vor allem die beruflichen Belastungen eine große Rollen - zum Beispiel lange Lenkzeiten, ungünstige Fahrtbedingungen und Termindruck. Im Gegensatz zu den älteren Lkw-Fahrern sind gleichaltrige Pkw-Fahrer oft in der Lage, ihre Leistungsdefizite zu kompensieren. Dies geschieht beispielsweise indem sie Fahrten unter bestimmten Bedingungen wie Dunkelheit oder hohes Verkehrsaufkommen vermeiden. Diese Möglichkeit bleibt Lkw-Fahrern aufgrund ihrer beruflichen Anforderungen verwehrt.

Die Unfallbeteiligung von Lkw-Fahrern ab dem 65. Lebensjahr steigt vor allem bei Crashs mit Personenschaden. Doch nehmen die Fahrfehler im Alter nicht in allen Kategorien gleich stark zu. Besonders auffällig ist der Anstieg bei Vorfahrtsituationen. Außerdem steigt beim Fahren in der Dunkelheit die Zahl der Unfälle aufgrund von zu dichtem Auffahren, Vorfahrtfehlern sowie einer nicht angepassten Geschwindigkeit. Dass zu geringer Abstand und zu schnelles Fahren tagsüber nicht zu mehr Unfällen führt, liegt laut den Experten daran, dass ältere Trucker nachts zu Fehleinschätzungen von Abstand und Geschwindigkeit neigen.

Die Zahl der älteren Lkw-Fahrer wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen, da es einerseits an jungem Nachwuchs mangelt und andererseits bereits heute mehr als ein Viertel der derzeitigen Fahrer über 50 Jahre alt ist. Hinzu kommt das gestiegene Renteneintrittsalter, aufgrund dessen die Trucker bis 67 Jahre ihren Dienst leisten müssen. Als Maßnahmen gegen das gesteigerte Unfallrisiko schlägt die UDV Fahrertrainings für die Trucker sowie Weiterbildungen für Unternehmen vor. So ist beispielsweise der Gesundheitsschutz bei älteren Lkw-Fahrern zu verbessern. Außerdem sollten die berufsbedingten Belastungen wie Nachtfahrten und Termindruck möglichst reduziert werden. transporter-news.de

Nutzfahrzeug-Absatz weiter auf Talfahrt.

18.12.2008

Der europäische Nutzfahrzeugmarkt bricht auch im November dieses Jahres gegenüber dem Vorjahresmonat weiter ein. Leichte Nutzfahrzeuge bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen sind 137 703 Mal neu auf Europas Straßen gerollt. Das bedeutet nach Angaben des europäischen Automobilverbandes ACEA ein Minus von 31,8 Prozent gegenüber November 2007. Schwere Lkw mit mehr als 16 Tonnen sind 28,1 Prozent seltener und damit 20 213 Mal verkauft worden. Einen Verlust von 28,2 Prozent auf 28 718 Einheiten müssen die Hersteller von mittelschweren Lkw hinnehmen. Allein das Geschäft mit Bussen und Reisebussen hat sich positiv entwickelt. 3 480 verkaufte Einheiten entsprechen einem Zuwachs von 2,2 Prozent, der jedoch hauptsächlich auf die Verkäufe in den neuen EU-Mitgliedsstaaten zurückzuführen ist. Dort sind 675 Fahrzeuge neu zugelassen worden, ein Plus von 125,8 Prozent. In Westeuropa sind 2 805 Busse verkauft worden, was einem Rückgang von 9,7 Prozent entspricht.

In Deutschland sind die Verkäufe in allen Bereichen zurückgegangen. Am stärksten betroffen war dabei der Absatz von schweren Lkw, der um 34,4 Prozent auf 3 884 Einheiten gesunken ist. Einen guten Monat hat hingegen Finnland verzeichnet. Dort haben die Verkäufe von Bussen um 94,7 Prozent auf 37 Einheiten zugenommen, mittelschwere Lkw sind 21,4 Prozent häufiger und damit 419 Mal neu auf die Straße gerollt und schwere Trucks sind 279 Mal an Kunden ausgeliefert worden, das entspricht einer Steigerung um 357,4 Prozent. Nur bei den Transportern hat auch Finnland Einbußen zu verzeichnen: 937 Verkäufe bedeuten ein Minus von 11,8 Prozent. Von den westeuropäischen Märkten ebenfalls nicht ganz so stark von der Finanzkrise in Mitleidenschaft gezogen wurden die Schweiz und Schweden. Beide Länder konnten ihre Verkäufe bei schweren und mittelschweren Lkw steigern. In Schweden wurden zudem mehr Busse verkauft als im Vorjahresmonat. transporter-news.de

Kfz-Gewerbe: Umsatz sinkt um zwei Milliarden Euro.

18.12.2008

Das Kraftfahrzeuggewerbe muss einen Umsatzrückgang von zwei Milliarden Euro verbuchen. Ursache sind Zurückhaltung beim Pkw-Kauf sowie Rückgänge im Nutzfahrzeughandel. Der durchschnittliche Neuwagenpreis sinkt nach Angaben des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) um 500 Euro auf 25 500 Euro.

Das vorsichtige Kaufverhalten der privaten Kunden drücke auch die durchschnittlichen Preise für Gebrauchtwagen. So gehe man davon aus, dass der durchschnittliche Marktpreis von 8400 Euro im Jahre 2007 auf etwa 8250 Euro sinken werde. Betroffen von einem regelrechten Preisverfall seien Diesel-Pkw ohne Filtersysteme. Bei diesen Fahrzeugen liegen die Preise um rund 40 Prozent niedriger.

Das Kfz-Gewerbe mit seinen rund 39 000 Betrieben und 468 000 Beschäftigten wird mit dem Verkauf neuer und gebrauchter Pkw sowie dem Service einen Gesamtumsatz im Autojahr 2008 von etwa 128 Milliarden Euro erzielen. transporter-news.de

Höhere Lkw-Maut beschleunigt Verkehrsprojekte.

17.12.2008

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat heute (17.12.2008) Verkehrsprojekte vorgestellt, die durch die zusätzlichen Einnahmen aus der Lkw-Mauterhöhung ab 2009 neu oder schneller in Angriff genommen werden können. Mehr als 300 Baumaßnahmen für Straßen, Schienen und Wasserwege sollen im nächsten Jahr realisiert werden.

Für die Hälfte der Maßnahmen im Straßenbereich liegt nach Auskunft Tiefensees bereits Baurecht vor. Zu den Schwerpunkt-Projekten auf der Straße gehören unter anderem der sechsspurige Ausbau der A8 von Karlsbad bis Pforzheim-West in Baden-Württemberg für 103 Millionen Euro, der Lückenschluss der A66 im Osten Frankfurts mit dem Riederwaldtunnel (173 Mio. Euro), der Neubau der A 44 Düsseldorf von Ratingen bis Velbert in Nordrhein-Westfalen für 129 Millionen Euro und die Hochmoselquerung mit der neuen B 50 in Rheinland-Pfalz.

Gegenüber der bisherigen Planung stehen durch die Mauterhöhung in den Jahren 2009 bis 2012 insgesamt 3,1 Milliarden Euro mehr zur Verfügung. Davon sind rund 2,9 Milliarden Euro für Schiene, Straße und Wasserstraße vorgesehen, 237 Millionen Euro für Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs und die Gleisanschlussförderung. auto-reporter.net

Nachrichten-Archiv:

2010 Juli
2010 Mai
2010 Januar
2009 Dezember
2009 Oktober
2009 September
2009 August
2009 Juli
2009 Juni
2009 Mai
2009 April
2009 März
2009 Februar
2009 Januar
2008 Dezember
2008 November
2008 Oktober
2008 August
2008 Juli
2008 Juni
2008 April
2008 März
2008 Januar
2007 Dezember
2007 November
2007 Oktober