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Nachrichten: Januar 2009

Neues MAN-Montagewerk in Saudi-Arabien eröffnet.

29.01.2009

MAN Nutzfahrzeuge hat am 24. Januar 2009 gemeinsam mit seinem saudi-arabischen Importeur Haji Husein Alireza & Co. Ltd. ein Lkw-Montagewerk in Jeddah eröffnet. Das TiB-Werk (Truck in the Box / Erläuterung siehe unten) ist im Einschichtbetrieb ausgerichtet auf eine Jahresproduktion von 3.000 Fahrzeugen. Montiert werden MAN TGA-WW Lkw und Sattelzugmaschinen zunächst für den lokalen Markt.

Das Werk in Saudi-Arabien ist ein Gemeinschaftsprojekt von MAN Nutzfahrzeuge und Haji Husein Alireza & Co. Ltd., seit 25 Jahren Jahren der zuverlässige Partner von MAN in Saudi-Arabien. Die neue Anlage erfüllt die Ansprüche modernster Lkw-Montagen und ist nach MAN-Standards ausgestattet. "Das starke Wachstum im Königreich Saudi-Arabien und im mittleren Osten hat für MAN große Bedeutung. Die Partnerschaft mit Haji Husein Alireza & Co. Ltd. und das neue Werk sind wichtige Pfeiler in der internationalen Wachstumsstrategie von MAN Nutzfahrzeuge", betonte Anton Weinmann, Vorstandsvorsitzender der MAN Nutzfahrzeuge Gruppe, bei der Eröffnung in Jeddah.

MAN Nutzfahrzeuge ist seit 25 Jahren in Saudi-Arabien vertreten. Im Jahr 2007 lag der Marktanteil bei Lkw über 16 Tonnen bei 22,7%. Nach nur einem Jahr Bauzeit liefen Ende 2008 bereits die ersten 150 MAN-Fahrzeuge vom Band des neuen Montagewerkes. Man.de

Toyota produzierte ein Viertel weniger Autos.

29.01.2009

Toyota hat im Dezember 2008 ein Viertel weniger Autos produziert als im Vergleichsmonat des Vorjahres. In Japan wurden 220 307 Pkw (- 25,9 %) gefertigt, weitere 234 852 Fahrzeuge (- 24,7 %) wurden an Standorten außerhalb des Landes gebaut. Dazu kamen 23 868 (- 16,1 %) Nutzfahrzeuge der Marke.

Konzerntochter Daihatsu stellte mit 68 390 Einheiten 1,5 Prozent weniger Autos her. Die Lastwagensparte Hino setzte mit knapp 5200 Stück über 40 Prozent weniger ab als noch vor einem Jahr. Unterm Strich verbuchte der Toyota-Konzern mit 552 584 produzierten Pkw, Lastwagen und Bussen im vergangenen Monat einen Produktionsrückgang von 22,8 Prozent.

Im Kalenderjahr 2008 stellten Toyota, Daihatsu und Hino damit zusammen 9 225 236 Fahrzeuge her. Das sind 2,9 Prozent weniger als 2007. Auto-reporter.net

MAN vereinbart Kurzarbeit: Tausende Beschäftigte betroffen.

21.01.2009

München. Nach dem Einbruch auf dem Lastwagen-Markt fährt auch der Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzern MAN seine Produktion zurück und plant Kurzarbeit in mehreren LKW-Werken. Für die Standorte München, Nürnberg und Salzgitter seien durchschnittlich 42 Schließtage im ersten Halbjahr vereinbart worden, sagte ein Sprecher von MAN Nutzfahrzeuge am Dienstag in München. Hinzu kommt der Abbau von Arbeitszeitkonten und die Nutzung anderer Arbeitszeitmodelle, so dass es nach Angaben der IG Metall um etwa 70 Tage geht. Betroffen seien rund 9400 Beschäftigte in Deutschland, sagte der Unternehmenssprecher. Seit Mitte Dezember gelte zudem für das Werk im österreichischen Steyr Kurzarbeit.

Das Unternehmen hatte nach einem Auftragseinbruch im dritten Quartal 2008 bereits Produktionskürzungen über Schließtage angekündigt. Mit den Einschnitten wollte MAN-Chef Hakan Samuelsson die Kosten in diesem Jahr um rund 30 Prozent drücken. Der Unternehmenssprecher erklärte, der allgemeinen Marktentwicklung könne sich auch MAN nicht entziehen. Die Arbeitsagenturen hätten die entsprechenden Genehmigungen für die Kurzarbeit erteilt.

Die Schließtage bei MAN Nutzfahrzeuge sollen über das erste Halbjahr verteilt werden. Dabei seien auch verlängerte Wochenenden und Schließtage rund um Feiertage wie zu Pfingsten geplant, sagte der Unternehmenssprecher. Wieviele Lastwagen dadurch nicht gebaut werden, lasse sich derzeit noch nicht beziffern. Für die betroffenen Beschäftigten gelten die tariflichen Bestimmungen: Mitarbeiter ohne Kinder erhielten demnach in Zeiten der Kurzarbeit 60 Prozent ihrer Nettoeinkommen und Beschäftigte mit Kindern 67 Prozent ihrer Nettoeinkommen. Verkehrsrundschau.de

Feinstaubgrenzwerte auch 2008 überschritten.

21.01.2009

Das Umweltbundesamtes (UBA) hat die vorläufige Beurteilung zur Luftqualität des Jahres 2008 in Deutschland veröffentlicht. Demnach wurden auch im Jahr 2008 die Grenzwerte für die Schadstoffe Feinstaub und Stickstoffdioxid (NO2) übertreten. An 19 der insgesamt 421 Messstationen überschritten die Feinstaubkonzentrationen öfter als an den zulässigen 35 Tagen den Wert von 50 Mikrogramm/Kubikmeter Luft.

An der Messstation Stuttgart Neckartor wurde zudem der auf das Jahresmittel bezogene PM10-Grenzwert von 40 Mikrogramm/Kubikmeter Luft nicht eingehalten. Im Jahr 2008 war die Feinstaubbelastung - wie schon 2007 - vergleichsweise gering.

An rund der Hälfte der Messstationen lagen auch die NO2-Jahresmittelwerte über dem ab 2010 einzuhaltenden Grenzwert von 40 Mikrogramm/Kubikmeter Luft. Bliebe diese Belastung auch in den kommenden Jahren erhalten, so würde es im städtischen verkehrsnahen Bereich ab 2010 zu Überschreitungen des dann verbindlich einzuhaltenden NO2-Grenzwertes für das Jahresmittel kommen. NO2 entsteht bei Verbrennungsvorgängen in Industrie, Haushalten oder im Verkehr. transporter-news.de

Volvo FH16: Der stärkste Lkw der Welt.

21.01.2009

Den weltweit stärksten Serien-Lkw hat jetzt Volvo Trucks mit dem überarbeiteten FH16 auf den Markt gebracht. Statt wie bislang maximal 486 kW/660 PS leistet der Schwer-Lkw nun 515 kW/700 PS und überflügelt damit den Wettbewerber MAN TGX V8, der es "nur" auf 500 kW/680 PS bringt. Das Drehmoment des neuen Topmotors der Baureihe klettert auf 3 150 Nm. Trotz den zusätzlichen Pferdestärken bleibt der Kraftstoffverbrauch des Aggregats unverändert. Die Stickoxidemissionen sinken sogar um 40 Prozent, so dass der Truck die ab Oktober gültige Euro 5-Norm erfüllt. Neben der 700 PS-Variante ist der Volvo FH16 auch mit einer Motorleistung von 441 kW/600 PS beziehungsweise 397 kW/540 PS verfügbar. transporter-news.de

Die Verbrauchs- und Emissionsdaten für Lkw.

21.01.2009

Spediteure und Busunternehmern, die beim Umweltschutz punkten wollen, können bald die tatsächliche Schadstoffemission für jede Tour dokumentieren. Im März wird die PTV AG, Karlsruhe, die erste Software für Routenplanung auf den Markt bringen, die den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) und anderen Schadstoffen auf den berechneten Routen ermittelt.

Im Logistikgewerbe nur zu behaupten, man lege Wert auf umweltfreundliche Transporte, genügt vielen Kunden heute nicht mehr. Verkehrsoptimierer PTV hat deswegen eine Emissionsberechnung in seine Software integriert. Mit „map& guide professional 2009“ erhalten Logistikunternehmer einen umfassenden Überblick über den Schadstoffausstoß ihrer Fahrzeuge auf den Routen. Fallen die Emissionen im Vergleich zum Wettbewerb niedriger aus, verfügt das Unternehmen über ein zusätzliches Argument, sich positiv abzuheben.

Zur exakten Kalkulation muss der Nutzer die Fahrzeugdaten korrekt eingeben. Für die Berechnung verwendet die Software unter anderem die Transportklasse, das Gewicht, die Emissionsklasse, die Kraftstoffart und die Angabe, ob ein Partikelfilter eingebaut ist. Die Emissionswerte lassen sich an verschiedenen Stellen ausgeben: in der Routenzusammenfassung, als separater Reiter in der Wegliste und als Emissionsreport im Druck. CO2 der Stoff, der den stärksten Reglementierungen unterliegt. Zusätzlich lassen sich mit der PTV- Software neben dem Kraftstoffverbrauch auch Emissionen von Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoff (HC), Stickoxiden (NOx), Partikeln (PM), Schwefeldioxid (SO2) und verschiedenen weiteren Schadstoffen berechnen. Überall dort sieht der Nutzer eindeutig, wie es um den Schadstoffausstoß der einzelnen Fahrzeuge bestellt ist, und kann gegebenenfalls Maßnahmen treffen, um die Emissionen weiter zu senken.

Die Datenquelle ist das „Handbook Emission Factors for Road Transport“, das für die Umweltbundesämtern in Deutschland, Österreich und der Schweiz erstellt worden ist. Die wichtigsten Grundlagen sind Messprogramme, bei denen die Emissionen von Pkw (direkt an Fahrzeugen auf der Straße) und Lkw (auf dem Rollprüfstand) gemessen sowie das Fahrverhalten mit unterschiedlichen Fahrern und Fahrzeugen aufgezeichnet wurden. Daraus ergeben sich Fahrkurven, die zu den verschiedenen Verkehrssituationen in Beziehung gesetzt werden und schließlich Emissionsfaktoren für die einzelnen Fahrmuster und Verkehrssituationen. PTV nutzt diese offiziellen Daten für die neue Version des Transportroutenplaners. transporter-news.de

EU-Studie rät zu Riesen-Lkw.

21.01.2009

Für die europaweite Zulassung von Riesen-Lkw hat sich eine im Auftrag der EU-Kommission erstellte Studie ausgesprochen. Demnach würde der Einsatz der bis zu 25,25 Meter langen und 60 Tonnen schweren "Gigaliner" das Verkehrsaufkommen und die Schadstoffemissionen senken. Grund ist die höhere Ladekapazität der Gespanne, die die Zahl der für den Warentransport benötigten Fahrzeuge reduziert. Nach Berechnungen des belgischen Gutachterkonsortiums "Transport & Mobility Leuven" würde die Jahresfahrleistung im Lkw-Verkehr durch die Zulassung der Gigaliner um rund 13 Prozent abnehmen. Allerdings steigen durch den Einsatz der schweren Lkw die Kosten für die Wartung von Straßen und Brücken. Bei der Verkehrssicherheit gleicht sich nach Expertenmeinung die Gefahr durch die schiere Größe der Fahrzeuge dadurch nahezu aus, dass weniger Lkw unterwegs sind. transporter-news.de

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