Nachrichten: März 2008
Reparaturen am Reisemobil: Flicken reicht nicht
28.03.2008Wenn der Hintermann im Stau auffährt oder beim Rangieren ein Hindernis im Weg steht, scheinen Reisemobile meist kaum beschädigt zu sein. Doch ein oberflächlicher Kratzer kann ein Riss in der Verkleidung sein - mit ungeahnten Folgen.
Denn auch eine kleine Öffnung kann der große Feind eines Wohnaufbaus nach und nach eindringen: Wasser. Beim Aufbau finden sich zahlreiche Materialien, die für Stabilität oder die gewünschte Isolierung gegen Wind und Wetter sorgen. «Von der Bauweise her wird in vielen Fahrzeugen unter anderem Styropor und Holz verarbeitet, bei anderen Modellen werden die Teile im Ganzen gegossen und verarbeitet», sagt Viktoria Groß, Sprecherin des Deutschen Camping-Clubs (DCC) in München. In der Regel ist damit zu rechnen, dass sich zwischen Außenhaut und Innenwand eine 40 bis 45 Millimeter dicke Isolationsschicht befindet. In sie kann schon durch einen Haarriss Wasser eindringen, das zu Schimmelbildung führt.
Nur in wenigen Fällen ist es damit getan, die Öffnung mit selbst gewählten Mitteln abzudichten. Zuerst ist darauf zu achten, wie der Aufbau gefertigt ist. «Der Markt teilt sich dabei derzeit in zwei Bereiche», so Lothar Angermund, Camping-Experte des ADAC in München. «Der eine Bereich ist der traditionelle Aufbau mit einer Beplankung aus einem Millimeter dickem Aluminium, den anderen Bereich bilden Aufbauten aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK).»
«Bei GFK können zumindest kleine Löcher auch punktuell bearbeitet werden.» Wie es bei Metall-Außenhäuten aussieht, beschreibt der Hersteller Hymer: Bei sogenannten Glattblech-Aufbauten werden kleine Schäden gespachtelt und lackiert. Bei Oberflächen in Hammerschlag-Optik wird zunächst ein Abdruck der Oberfläche gemacht, das Material an der Schadstelle dann aufgefüllt und lackiert.
Versuche beim Allianz Zentrum für Technik (AZT) in München haben die Eignung dieses Reparaturverfahrens bestätigt. «Das ist absolut dicht», sagt Frank Halke, Referent für Caravan-Technik. Nach Hymer-Angaben ist dies jedoch nicht möglich, wenn sich die Schäden in der Nähe von Türen, Fenstern oder sonstigen Einbauten befinden. Dann kommt eine von Hymer entwickelte Methode zum Einsatz, mit deren Hilfe das Fahrzeug neu «verblecht» wird.
Nicht selten sind Reparaturen sogar noch aufwendiger. Denn die besonderen Konstruktionen eines Reisemobils können zu speziellen Schäden führen. «Ein Beispiel dafür ist ein klassischer Auffahrunfall, der die rechte hintere Ecke des Fahrzeugs trifft», sagt Ralph Binder, Sprecher des Caravaning Industrie-Verbands (CIBD) in Frankfurt/Main. Dann ist nicht nur die Ecke beschädigt: Vielmehr trifft so ein Aufprall in der Regel gleichzeitig die einteilige rechte Seitenwand, die ebenfalls aus einem Teil gefertigte Rückwand, und auch das aufgesetzte Dach kann in Mitleidenschaft gezogen werden. Deutsche Presse
Agassi will Strom-Tankstellen an jeder Ecke
28.03.2008Erst Israel - jetzt auch Dänemark: SAP-Veteran Agassi will das Land mit einem dichten Netz von Ladestationen für Elektroautos überziehen. Dort stünden die Kapazitäten bereits zur Verfügung.
Energie aus Windkraft statt Öl: Der ehemalige SAP-Vorstand Shai Agassi plant jetzt auch in Dänemark die grüne Autorevolution. Das berichtet die "Financial Times Deutschland". Wie bereits für sein Heimatland Israel angekündigt, solle auch Dänemark mit 500.000 Ladestationen für Elektromobile überzogen werden. Agassis neues Unternehmen Project Better Place habe dafür den führenden dänischen Stromkonzern DONG als Partner gewonnen.
Die 500.000 Ladestationen sollen an öffentlichen Parkplätzen aufgebaut werden, außerdem seien 150 Standorte geplant, an denen leere Batterien gegen volle ausgetauscht werden könnten. Gelingt das Projekt, soll die internationale Expansion folgen.
"Der Start in Israel war der Katalysator für weitere Investitionen", sagte Agassi der "FTD". Dis 2011 soll Israels Elektroauto-Netz fertig sein. Während dort rund fünf Milliarden Dollar für den Bau von Solarkraftwerken aufgewendet werden müssen, stehen in Dänemark nach Agassis Einschätzung bereits ausreichend Kapazitäten zur Verfügung, wie die "FTD" berichtet.
"Dänemark produziert genug regenerative Energie, um damit alle Autos in Skandinavien zu versorgen", sagte Agassi dem Blatt. Die Energie stamme vor allem aus Windkraft. Spiegel.de
Vorsicht vor billigen Gummis
27.03.2008Ein Großteil der aktuellen Sommerreifen kann voll überzeugen. Vor ausgewiesenen Billigprodukten warnt der ADAC allerdings, besonders vor dem China-Reifen „Wanli“.
Die gute Nachricht zuerst: 28 von 37 untersuchten Modellen haben beim aktuellen ADAC-Sommerreifentest mit „Besonders empfehlenswert“ oder „Empfehlenswert“ abgeschnitten. Zur Gruppe der „nicht empfehlenswerten“ Reifen gehören ausschließlich Billigpneus von Zweit- und Drittmarken der großen Hersteller sowie bei uns relativ unbekannte Marken aus Fernost.
Markenprodukte ganz vorn
Testsieger in der Klasse der breiteren Reifen (195/65 R 15 V), wie sie auf vielen Fahrzeugen der Mittelklasse montiert sind, wurden der Pirelli P 6, der Bridgestone Turanza ER 300, der Vredestein Sportrac 3 und der Dunlop SP Sport Fastresponse. Das Prädikat „Besonders empfehlenswert“ erhielten sie, weil sie in den sicherheitsrelevanten Disziplinen keine Schwächen zeigten. Nur ein „Empfehlenswert“ gab es für die Neuentwicklung von Michelin, den Energy Saver. Seine Bestnoten im Kraftstoffverbrauch und beim Verschleiß konnten über die schwachen Leistungen auf nasser Fahrbahn nicht hinwegtäuschen.
Schlechtester im Test wurde der chinesische Reifen Wanli S1095: Sein katastrophal langer Bremsweg auf Nässe stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Dort, wo die Testsieger nach einer Vollbremsung schon stehen, hatte das Wanli-bereifte Fahrzeug noch eine Restgeschwindigkeit von 48 km/h.
Positive Überraschung aus Korea
In der kleineren Reifendimension (175/65 R 14 T) heißen die Sieger Pirelli Cinturato P4, Continental EcoContact 3, Fulda EcoControl und Kumho Solus KH17. Der Pirelli knüpft damit an die Erfolgsgeschichte des Vorgängermodells P3000 an. Rasant aufgeholt haben laut ADAC die Koreaner: War der alte Kumho KH15 in früheren Tests „nicht empfehlenswert“, steht der Solus KH17 jetzt mit an der Spitze. Auch der ebenfalls neue Yokohama C.drive und der Maloya Crono 465t hätten sich ganz vorne platziert, wurden allerdings wegen eines höheren Verschleißes abgewertet. Am Schluss des Feldes: die Preiswert-Alternativen von Sava (ein Goodyear-Produkt), Tigar (serbische Marke) und Trayal (aus Montenegro). Mangelhafte Leistungen auf Nässe – vor allem beim Bremsen – ließen nur ein Urteil zu: „Nicht emfehlenswert“.
Gut und günstig
Doch nicht alle günstigen Reifen sind schlecht. Im Sommerreifentest, den der ADAC zusammen mit der Stiftung Warentest durchgeführt hat, sind auch billige Pneus weit vorne gelandet: „Besonders empfehlenswerte“ Produkte sind schon für 53 Euro (Vredestein Sportrac 3 in der Dimension 195/65 R 15 V) beziehungsweise 37 Euro (Kumho Solus KH17 in der Dimension 175/65 R 14 T) zu haben. Focus.de
Hightech für die Polizei
27.03.2008Im Kampf gegen Verkehrsrowdies wird aufgerüstet. Satellitenpeilung, GPS-Granaten, Kennzeichenscanner, Periskop-Kameras: Mit jeder Menge Hightech will die Polizei Rasern, Parksündern und Krimellen das Handwerk legen – und der Strafzettel kommt per E-Mail oder MMS.
Im Kriminalfilm gehört die Verfolgungsjagd zu den Höhepunkten der Handlung. Im echten Leben sind die wilden Rennen durch die Innenstadt alles andere als adrenalingetränkte Abenteuer. Immer wieder kommt es dabei zu schweren Unfällen. Und viel zu oft kann der Verfolgte noch entwischen. Um diesem Spiel ein Ende zu machen, experimentiert die Polizei in Los Angeles jetzt mit einer Art GPS-Granate, die man bislang allenfalls aus Spionage-Krimis kannte. Der Officer kann damit vom Steuer des Hightech-Streifenwagens aus ein kleines Projektil mit Peilsender aus dem Kühlergrill abfeuern. Per Laserstrahl gesteuert und mit einer Art Super-Sekundenkleber beschichtet, heftet sich das Elektronik-Bündel vom Format einer Taschenlampenbatterie an die Heckpartie des Fluchtautos und sendet von da Positionsdaten.
Ab diesem Moment kann die Polizei die Verfolgung online aufnehmen. Der Flüchtende lässt sich am Computer jederzeit orten - und das Einrichten von Straßensperren oder anderen Überraschungsmanövern wird erheblich erleichtert.
Ein ähnlich ausgestatteter Streifenwagen ist seit einigen Wochen auch bei der Polizei von Queensland in Australien im Einsatz. Der umgerüstete Commodore der Opel-Schwester Holden hat nicht nur eine GPS-Kanone im Kühlergrill, sondern zudem eine hoch auflösende Kamera auf dem Dach, die in einer Zehn-Stunden-Schicht zwischen 5000 und 8000 Kennzeichen scannen und so zur Fahndung ausgeschriebene Fahrzeuge aus dem fließenden Verkehr fischen kann. Außerdem ist das Videoauge so programmiert, dass es Tempoverstöße misst. Damit der Sheriff dabei nicht einmal die Hände vom Lenkrad nehmen muss, verfügt sein Streifenwagen über einen leistungsfähigen Zentralrechner, der alle Funktionen per Sprachsteuerung aktiviert und zudem Kontakt zur Einsatzzentrale hält.
Solche futuristischen Streifenwagen sind nur zwei von vielen Beispielen, wie die Polizei künftig mit noch mehr Hightech Verkehrssündern und Kriminellen nachstellen will. Auch in Europa rüsten die Ordnungsbehörden auf. Durch London zum Beispiel fahren neuerdings zwei Smart-Modelle als elektronische Politessen. In der City of Westminster spielt der Winzling Big Brother und macht mit modernster Technik Jagd vor allem auf Falschparker.
Seine schärfste Waffe ist eine hoch auflösenden Digitalkamera, die an einem ausfahrbaren Stativ auf dem Dach sitzt. Wie das Periskop eines U-Boots lässt sich das Videoauge vom Beifahrer mittels Joystick ausfahren und in jede Richtung drehen. Dabei liefert es selbst auf große Entfernungen gestochen scharfe Vergrößerungen. Die Beamten linsen damit auf die Nummernschilder von Fahrzeugen, die im Halteverbot stehen, Einfahrten blockieren, Busse behindern oder den Schulweg verstellen. Spiegel.de
Schnee bremst Verkehr aus
25.03.2008n Teilen Deutschlands haben Eis und Schnee zu Unfällen und Verkehrsbehinderungen geführt. Besonders betroffen waren Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Zwei Busse blieben auf der Autobahn 7 bei Kassel bei geschlossener Schneedecke liegen. Dadurch staute sich der Verkehr auf einer Länge von mehreren Kilometern. In Baden-Württemberg verunglückte ein 77-Jähriger auf schneeglatter Straße tödlich.
Im Sauerland war die Autobahn 45 nahe dem Kreuz Olpe-Süd für eine Stunde in Fahrtrichtung Frankfurt gesperrt, nachdem sich 15 Lastwagen quergestellt hatten. Der Verkehr staute sich auf mehreren Kilometern. Noch mehr Geduld mussten rund 100 festsitzende Autofahrer im Taunus aufbringen. Dort waren laut Polizei zwei Straßen in der Nähe von Taunusstein mehrere Stunden lang wegen starken Schneefalls unpassierbar. Im schleswig-holsteinischen Appen kam ein Lkw-Fahrer am Morgen wegen der Glätte von der Straße ab. Die Bundesstraße 200 musste zeitweilig voll gesperrt werden. www.tagesschau.de
Broshuis verbaut erstmals Dual-Disc-Achse
25.03.2008Der niederländische Fahrzeughersteller Broshuis hat erstmals ein Containerchassis mit Gigant ‘Dual Disc’-Achse ausgeliefert. Das erste Chassis dieser Bauart ging an die Bremer Container Service Logistik GmbH. Die neue Achstechnologie basiert auf der Verwendung von zwei Bremsscheiben. Diese Konstruktion verhindert nicht nur Hitzerisse in der Bremsscheibe, die einfache Konstruktion des Festsattels spart zudem bei einem Standard-Auflieger ca. 50 kg an Gewicht. www.nfm-verlag.de
Rollende Wohnung aus zweiter Hand: Gebrauchte Reisemobile
25.03.2008München - Träume können teuer werden - zum Beispiel wenn es darum geht, ein Reisemobil für Urlaubsfahrten anzuschaffen. Neue Fahrzeuge sprengen schnell so manches Budget. Doch es gibt eine Alternative: gebrauchte Fahrzeuge.
Bei neuen Reisemobilen herrscht unterhalb von 30 000 Euro kaum Auswahl, nach oben dagegen existieren kaum Grenzen. Doch es gibt eine Alternative: Auch Wohnmobile werden älter, ursprüngliche Eigner legen sich ein neues Modell zu - und so landet manches einst kaum erschwingliche Fahrzeug früher oder später im Bestand der Gebrauchtfahrzeughändler oder wird privat verkauft.
Die Basis eines Reisemobils bildet Großserientechnik: Unter den Aufbauten verbergen sich die Grundgerüste von Kleinlastern wie einem Fiat Ducato oder auch einem Ford Transit. «Für die Reisemobile gelten daher die gleichen typischen technischen Mängel wie für die Basisfahrzeuge», sagt Hans-Werner Wormer, Kfz-Sachverständiger des TÜV Süd in München. Es kann also nicht schaden, sich vor der Besichtigung des Wunschfahrzeugs in dieser Hinsicht zu informieren.
Allerdings ist es eben nur die Basis, die mit der Großserie übereinstimmt. Daher gibt es eine Vielzahl weiterer Punkte, die zu überprüfen sind. «Das Wichtigste ist, dass es im Innenraum eines Wohnmobils nicht unangenehm riechen sollte», erklärt Viktoria Groß, Sprecherin des Deutschen Camping-Clubs (DCC) in München. Einer der ganz großen Feinde eines Reisefahrzeugs ist Feuchtigkeit, die dazu führt, dass es im Wohnbereich zu muffigen Gerüchen kommt. Wenn es allerdings riecht, ist der Geruch an sich das geringste Problem. Die Feuchtigkeit sitzt dann womöglich schon hinter den Verkleidungen, Schimmel kann sich gebildet haben - die Beseitigung solcher Schäden ist ebenso aufwendig wie kostspielig.
Doch selbst wenn sich mit der Nase keine Indizien für problematischen Feuchtigkeitseintritt finden lassen, sollte unbedingt auf entsprechende Spuren geachtet werden. «Interessenten sollten auch darauf achten, ob sich zum Beispiel in den Staukästen Wasserränder finden», sagt ADAC-Campingexperte Lothar Angermund in München. Der Griff mit der flachen Hand hinter die Schränke kann ebenfalls hilfreich sein, um Feuchtigkeitsnester zu lokalisieren.
«Abgenutzte Griffe oder defekte Beschläge sind ein Hinweis auf einen nachlässigen Umgang durch den Vorbesitzer», so Lothar Angermund. Der Experte weist außerdem darauf hin, dass bunte Aufkleber im Innenraum nicht nur ein Schönheitsmakel sein müssen. Womöglich dienen sie dazu, beschädigte Bereiche der Oberflächen zu verdecken.
Ralph Binder, Sprecher des Caravaning Industrie-Verbandes (CIVD) in Frankfurt/Main, rät zum Blick in den Frischwassertank. Er sollte regelmäßig gereinigt worden sein und daher keine schmierigen oder grünen Substanzen enthalten. «Interessenten sollten zudem die Funktionen der einzelnen Geräte an Bord testen», sagt Binder. Dazu zählen die Küchengeräte ebenso wie die Beleuchtung. www.monstersandcritics.de
Dutzende Verletzte bei Massenkarambolage auf Autobahn in Österreich
25.03.2008Wien - Bei einer Massenkarambolage mit rund 100 Fahrzeugen sind in Österreich bis zu 60 Menschen verletzt worden. Nach Angaben des Roten Kreuzes wurden möglicherweise mehrere Menschen getötet. Der Unfall ereignete sich am Morgen auf der Westautobahn A1 von Wien nach Salzburg zwischen Seewalchen und St. Georgen. Die Autobahn musste in beiden Richtungen gesperrt werden. Deutsche Presse
Ölpreis nach den Osterfeiertagen leicht gestiegen - US-Öl über 100 Dollar
25.03.2008NEW YORK/LONDON/WIEN - Die Ölpreise sind nach den Osterfeiertagen wieder leicht gestiegen. Am Dienstag ist der Preis für US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Mai zunächst auf ein Tagestief von 99,73 Dollar gefallen. Seit dem späten Vormittagshandel setzte dann aber eine deutliche Erholung ein und trieb den Preis für ein Barrel (159 Liter) auf 101,47 Dollar und damit 61 Cent über dem Vortagesschluss. An der Rohstoffbörse in London wurde ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent bei 100,88 Dollar ebenfalls mit leichten Gewinnen gehandelt.
Überhaupt würden die fundamentalen Daten zur Nachfrage nach Rohöl
wieder etwas stärker in den Fokus der Anleger rücken, hieß es von Experten. Die Nachfrage aus Asien sei nach wie stark, sagte Schallenberger. Außerdem sei die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) sehr zurückhaltend bei der Frage einer möglichen Erhöhung der Fördermenge. Die Ölpreise dürften daher "in den nächsten Wochen weiter nach oben tendieren", sagte Schallenberger.
Unterdessen ist der Preis für OPEC-Rohöl erneut gesunken. Wie das OPEC-Sekretariat am Dienstag in Wien mitteilte, kostete ein Barrel am Ostermontag 96,15 US-Dollar und damit 26 Cent weniger als am Gründonnerstag. Am Freitag vor zwei Wochen war der sogenannte Korbpreis noch auf einen Rekordstand von 102,88 Dollar gestiegen. Deutsche Presse
Volvo und Goodyear rüsten Unter-Tage-Bau aus
19.03.2008Spezielle Baumaschinen für die Arbeit unter Tage hat Volvo für das Bergbauunternehmen K+S Kali entwickelt. Vier Muldenkipper sowie zwei Radlader auf Basis von Standard-Fahrzeugen arbeiten im Werk Sigmundshall am tiefsten Punkt Europas. Zu den nötigen Modifikationen gehörten unter anderem niedrigere Fahrerhäuser, Feuerlöschanlagen, Kühler und Luftfilter sowie leistungsfähigere Klimaanlagen. Zudem wurden die Baumaschinen mit den Hochleistungs-EM-Reifen GP-4B von Goodyear ausgestattet. Diese sollen laut Hersteller eine hohe Traktion und eine hervorragende Beweglichkeit ermöglichen. transporter-news.de
Kraftstoffvergleich: Rapsöl schlägt Bio-Diesel
19.03.2008Mit Rapsöl im Tank sind die Vielfahrer in ihren Nutzfahrzeugen zurzeit am günstigsten unterwegs. Keinen finanziellen Vorteil bringen dagegen Bio-Diesel oder V-Power. Dies hat ein großangelegter Vergleichstest der Zeitschrift "Verkehrsrundschau" ergeben. Dabei traten normaler Diesel, Bio-Diesel, Rapsöl und der Edel-Diesel V-Power gegeneinander an. Den Vergleich von Diesel, Bio-Diesel und V-Power erledigte ein Mercedes-Benz Actros 1844. Die Gegenüberstellung von Diesel und Rapsöl wurde in einem Iveco Stralis 450 absolviert.
Verbrauchssieger des Tests ist der Edel-Diesel V-Power, von dem der Actros rund 1,5 Liter auf 100 Kilometern weniger schluckt als vom herkömmlichen Diesel. Zudem steigerte der Kraftstoff mit höherer Oktan-Zahl spürbar die Motorleistung des Lkws. Einziger Haken ist der hohe Literpreis. Zurzeit kostet ein Liter V-Power rund 14 Cent mehr als ein Liter Diesel. Dies entspricht einer Differenz von mehr als zehn Prozent und kann die Verbrauchseinsparung von rund fünf Prozent nicht auffangen.
Ebenfalls recht verbrauchsarm und noch dazu günstig ist der Stralis mit Rapsöl unterwegs. Im Vergleich zum Diesel schluckt der Motor vom Rapsöl rund ein Prozent weniger Kraftstoff. Bei einem Preisvorteil von derzeit mehr als 20 Cent pro Liter gleichen sich sogar die häufiger anfallenden Wartungsarbeiten und der Umbau aus. 8 000 Euro zusätzliche Wartungskosten und 4 000 Euro Umrüstung stehen einer Ersparnis von 40 000 Euro bei einer Laufzeit von vier Jahren und einer Leistung von 600 000 Kilometern gegenüber.
Auch der Bio-Diesel fordert Umbaumaßnahmen und kürzere Wartungsintervalle. Bei einem Mehrverbrauch und einem geringen Preisvorteil gegenüber normalem Diesel kann der Sprit die Kosten nicht annähernd ausgleichen. 8 000 Euro für zusätzliche Inspektionen, Öl und Filtertausch sowie 5 000 Euro Umrüstgebühren sind von einer Ersparnis von 3 650 Euro nach 600 000 Kilometern nicht aufzufangen. www.transporter-news.de
Renault Trucks mit drei Baureihen im leichten Segment
19.03.2008Mit der wachsenden Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen weiten die Hersteller ihr Angebot aus. Renault Trucks hat sein Angebot im letzten Jahr komplettiert und bietet in der Klasse bis 7,5 t zul. GG jetzt drei Baureihen an. Maxity, Mascott und Midlum lassen sich zwar miteinander vergleichen wie Äpfel, Birnen und Mangos, eine kleine Gegenüberstellung wagen wir trotzdem: Wo liegen Vor- und Nachteile, welche Baureihe bietet sich für welches Einsatzprofil an, was ist an Komfort zu erwarten? www.nfm-verlag.de
BMW verteidigt trotz großen Gewinnen Einschnitte
19.03.2008Der deutsche Autobauer BMW hat angesichts höherer Gewinne im vergangenen Jahr die harten Einschnitte erneut verteidigt. Diese seien notwendig, um die Zukunft und die Unabhängigkeit des Konzerns zu sichern, sagte Vorstandschef Norbert Reithofer in München. Mit wachsender Besorgnis beobachtet BMW die anhaltende Dollarschwäche, die BMW als größten europäischen Premiumhersteller in den USA am stärksten trifft.
Trotz der Dollarschwäche will BMW 2008 sein Ergebnis weiter steigern. In den vergangenen fünf Jahren gab es einen stetigen Umsatzanstieg auf zuletzt 1,5 Milliarden Euro. Voraussetzung für ein neues Verkaufsplus sei aber, so BMW, die erfolgreiche Umsetzung des Sparprogramms.
Denn nicht nur der schwache Dollar, auch hohe Rohstoffkosten und Forschungsausgaben setzen den Autobauer unter Druck. Rund sechs Milliarden Euro will BMW in den kommenden Jahren einsparen.
Auch beim Personal wird gekürzt: Bis Ende des Jahres sollen mehr als 8000 Arbeitsplätze wegfallen. Die Gewerkschaften hatten die Einsparungen scharf kritisiert und von "kurzsichtigem Renditedenken" gesprochen. euronews.net
Extra-Spur für Lkw
18.03.2008Scheinbar überflüssige Überholmanöver der behäbigen Stahlkolosse haben wohl jeden Autofahrer bereits zur Weißglut gebracht. Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee will das ändern.
Berlin -
Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee will mit einer nach Tageszeit gestaffelten Lkw-Maut für weniger Staus auf den Autobahnen sorgen. In der „Bild am Sonntag“ plädierte er erneut für mehr Überholverbote für Lastwagen auf den Autobahnen. Zeitweise sollten auch die Standspuren für den Verkehr freigegeben werden, um neue Staus zu vermeiden.
„Auf stark befahrenen Autobahnen sollten die Lastwagen ausschließlich die rechte Spur benutzen, alle anderen Spuren gehören den Autos.“ sagte Tiefensee. Er wolle mit diesem Thema bei seinen Länderkollegen vorankommen. „Ich dringe darauf, dass weitere Verbote noch in diesem Sommer ausgesprochen werden.“ Zu den Hauptverkehrszeiten in Ballungsräumen und bei Staus sollen zudem die Standstreifen auf Autobahnen als zusätzliche Spur freigegeben werden, sagte der Minister.
Diese Maßnahmen zur Stauvermeidung sollten noch im Juli im Bundeskabinett verabschiedet werden, kündigte der SPD-Politiker an. Dazu gehöre auch, die Lkw-Maut nach Uhrzeit zu staffeln: „Wer unbedingt zwischen sechs und neun Uhr am Frankfurter Kreuz unterwegs sein will, muss mehr bezahlen als der Lkw-Fahrer, der die Autobahn zwischen neun und 15 Uhr nutzt. Dort ist dann mehr Raum für die Autofahrer.“
Als weitere Maßnahme zur Stauvermeidung sollen Straßenarbeiten auf Autobahnen künftig zügiger abgeschlossen werden. „Auf allen Baustellen muss endlich den ganzen Tag über gearbeitet werden - und nicht nur in einer Schicht“, forderte Tiefensee. Aufträge für Baustellen sollten nur noch an Firmen vergeben werden, die von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang arbeiten. „Da stehen harte Verhandlungen mit den Baufirmen an,“ sagte er. Abendblatt.de
Material zur Ladungssicherung von Thiele
18.03.2008Die europäische Norm EN 12195 enthält Berechnungsgrundlagen für die Dimensionierung der Zurrkräfte zur Ladungssicherung im Gütertransport. Zum Direktzurren von schweren Lasten werden gewöhnlich Zurrketten eingesetzt wie sie auch Ketten-Spezialist Thiele in Iserlohn herstellt. Sie kommen dort zum Einsatz, wo hohe Zugkräfte und Widerstandsfähigkeiten gegen Umwelteinflüsse oder mechanische Beanspruchungen gefordert sind. www.nfm-verlag.de
Zweite Osterreisewelle rollt an
17.03.2008Als letzte starten nun die Urlauber aus Schleswig-Holstein, Brandenburg, Hessen, Sachsen und Thüringen in die Osterferien. Große Staugefahr besteht laut ADAC am Donnerstagnachmittag, am Karfreitag und auch am Samstag.
Dabei dürften die Autobahnen vorwiegend in Richtung Süden stark belastet sein. Am Samstag und am Ostermontag gibt es bereits wieder starken Rückreiseverkehr, da in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt die Ferien nach den Feiertagen enden.
gmx.de
BMW: Elektroautos für die USA
12.03.2008BMW-Chef Norbert Reithofer will noch in diesem Jahr über den Bau eines schadstofffreien Autos für den amerikanischen Markt entscheiden.
Dabei gehe es um die Frage, ob der Autohersteller im Alleingang oder in Kooperation mit einem Partner, der das Null- Emissions-Auto entwickele, sagte Reithofer der Fachzeitschrift „auto motor und sport“. Beides sei denkbar. „Unser Ziel ist eine Kooperation, aber falls die nicht zustande kommt, machen wir es alleine. Eine Entscheidung werden wir noch im laufenden Jahr treffen“, sagte der BMW-Chef.
BMW zählt laut Reithofer ab 2012 in den USA zu den sogenannten Large Vehicle Manufacturers und muss deshalb ein Auto ohne Schadstoff-Emission anbieten. Das neue Auto wird noch unterhalb des Einser und Mini liegen und Basis sein für das weltweite Mini-Car. Die Version für die USA soll ein reines Elektroauto sein. „Ein Batteriefahrzeug ist hier die wahrscheinlichste Lösung.“ focus.de
Benzinpreis: Neues Rekordhoch in Sicht
12.03.2008Zwei Preissteigerungen reichen den Mineralölkonzernen, um den Benzinpreis nahe an das Rekordniveau vom vergangenen Herbst heranzubringen. Ein Liter Benzin kostete am Mittwoch nach Shell-Angaben im Bundesschnitt 1,44 Euro, ein Liter Diesel 1,36 Euro.
Das sind nur noch drei Cent unter dem Rekordpreis bei Benzin und einen Cent bei Diesel. Eine Shell-Sprecherin begründete die Preiserhöhungen mit den Rekordständen beim Rohöl und hohen Wiederbeschaffungspreisen.
Der Ölpreis hatte am Dienstag nur knapp die Marke von 110 Dollar verpasst und war auf den Rekordwert von 109,72 Dollar für ein Barrel (159 Liter) gestiegen. Am Mittwoch lag der Preis bei 108,64 Dollar.
Getrieben wird der Ölpreis nach Einschätzung von Beobachtern derzeit vor allem von Spekulationen. Marktkenner gehen davon aus, dass Großanleger seit Wochen Vermögen in Sachwerten wie Öl anlegen, um dem Wertverfall des Dollar zu entgehen.
Unterdessen setzt sich auf dem deutschen Tankstellenmarkt die Konsolidierung fort: Shell übernimmt nach eigenen Angaben in den nächsten Wochen sechs Stationen des Berliner Tankstellen-Betreibers Hanseatic Petroleum Vertriebs GmbH. focus.de
Karlsruhe und der gläserne Autofahrer
10.03.2008Verfassungsrichter urteilen über automatisierte Polizeikontrolle am Straßenrand.
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe verkündet morgen sein Urteil zur automatisierten Überwachung von Autokennzeichen.
Karlsruhe Auf den ersten Blick sieht die Sache harmlos aus: Die Polizei stellt eine Kamera an den Straßenrand, welche die Nummern vorbeifahrender Autos einscannt und durch die Fahndungsdatenbank jagt. Die Hälfte der Bundesländer tut es bereits, und nur wenige der millionenfach kontrollierten Autofahrer haben es bemerkt - die Trefferquote liegt im Promillebereich.
Und doch: Wenn das Bundesverfassungsgericht morgen über die Zulässigkeit der massenhaften Kennzeichenkontrolle urteilt, steht auch die Furcht vor einer gigantischen Überwachungsmaschinerie im Hintergrund - die Angst vor dem gläsernen Autofahrer.
Auf dem Prüfstand stehen die Gesetze Hessens und Schleswig-Holsteins, doch wird das Urteil mindestens für die halbe Republik Bedeutung haben. Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Bayern haben den Massenabgleich per Videokamera ebenfalls im Polizeigesetz erlaubt, Baden-Württemberg will nachziehen - ein entsprechender Entwurf wurde vor kurzem verabschiedet.
Glaubt man dem hessischen Innenminister Volker Bouffier (CDU), dann ist die Kamera am Straßenrand vergleichbar mit dem aufmerksamen Polizisten, der eine Nummer notiert und mit dem Fahndungscomputer abgleicht - das Auge des Gesetzes, millionenfach vervielfältigt. Das sei ein "Grundrechtseingriff an der Bagatellgrenze", insistierte er bei der Karlsruher Anhörung im November. Denn die Daten werden umgehend gelöscht, gespeichert werden nur die Treffer. In Hessen waren das bis zur Verhandlung rund 300 - überwiegend säumige Versicherungszahler.
Doch die Fragen der Richter waren derart skeptisch, dass die Gesetze kaum unbeanstandet bleiben werden. Bereits die Zuständigkeit der Länder wackelt, weil die Massenkontrolle weniger der polizeilichen Gefahrenabwehr als der Strafverfolgung dienen dürfte. Wofür eindeutig der Bund zuständig ist.
Außerdem scheint die Lizenz zur Massenkontrolle handwerklich schlampig gearbeitet zu sein. Ein Phänomen, das die Karlsruher Richter mit wachsendem Unbehagen bei vielen Landesgesetzen beobachten: zu unpräzise, zu weit gefasst, zu wenig grundrechtssensibel - dieses Verdikt traf kürzlich ein NRW-Gesetz beim Thema Online-Durchsuchung ebenso wie 2005 die Telefonüberwachung in Niedersachsen.
Spannend wird aber vor allem, was der Erste Senat zu den verfassungsrechtlichen Grenzen einer flächendeckenden Überwachungstechnologie sagt, die auch jeden Unverdächtigen betrifft. Denn die technischen Möglichkeiten des Kennzeichen-Scannings wecken Begehrlichkeiten, zumal die Infrastruktur dafür vorhanden ist: Die Kontrollbrücken für die Lkw-Maut filmen alle Fahrzeuge, auch wenn sie lediglich die Lastwagen herausfiltern. Mit der Technologie ließen sich auch Bewegungsprofile herstellen - was in den Augen von Bürgerrechtlern einem Datenschutz-Gau gleichkäme. Südwest Presse
Osterferien bringen Staus in ganz Deutschland
10.03.2008München – Der Beginn der Osterferien in acht Bundesländern wird am Wochenende in ganz Deutschland Staus mit sich bringen. Vor allem auf den Strecken Richtung Süden und in die Wintersportgebiete werde es regen Reiseverkehr geben, teilte der ADAC am Montag mit. Im einzelnen erwartet der Automobilclub Staus und Behinderungen auf folgenden Strecken:
A1 Hamburg – Bremen – Köln, A10 Berliner Ring, A7 Hannover – Würzburg – Kempten, A9 Berlin – Nürnberg – München und A3 Frankfurt – Würzburg – Nürnberg. Außerdem auf der A6 Mannheim – Nürnberg – Heilbronn, A61 Mönchengladbach – Koblenz, A5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel, A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg, A99 Umfahrung München sowie A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen und A93 Inntaldreieck – Kufstein.
Im Ausland erwartet der ADAC ebenfalls dichten Verkehr. In Österreich werden demnach die Tauern-, Inntal-, Brenner- und Rheintalautobahn sowie die Fernpass-Route betroffen sein, in der Schweiz vor allem die Strecken Basel Gotthard – Chiasso, St. Gallen – Zürich – Bern und die San-Bernardino-Strecke. In Italien gebe es Staugefahr auf der Brennerautobahn und -staatsstraße sowie auf den Zufahrten ins Vinschgau und ins Puster-, Gader-, Grödner- und Eisacktal.
Zusätzlich könne es rund um Genf zu Behinderungen kommen, wenn am Sonntag, 16. März, der Internationale Automobilsalon endet. The Epoch Times Deutschland
Kurzarbeit im Kölner Ford-Motorenwerk
10.03.2008Im Kölner Ford-Motorenwerk gilt von diesem Dienstag an bis Ende des Monats Kurzarbeit. Betroffen seien 750 Mitarbeiter, teilte der Autobauer am Montag mit. Grund sei die schwache Nachfrage nach Motoren in den USA. Die Kurzarbeit wurde mit dem Betriebsrat vereinbart und dauert bis zum 28. März. So lange werde der Bau von Sechszylinder-Motoren komplett eingestellt, die Mitarbeiter blieben zu Hause und bezögen Kurzarbeitergeld, sagte Ford-Sprecher Bernd Meier in Köln. Entlassungen werde es bis 2011 definitiv nicht geben, betonte er. Dies war 2006 in einem Standortsicherungsvertrag vereinbart worden.
Der Betriebsratsvorsitzende Dieter Hinkelmann hatte bereits Ende Februar gesagt, er fürchte um die Kölner Motorenproduktion (wir berichteten). In Spitzenzeiten seien jährlich 680.000 Motoren in die USA geliefert worden, für 2008 sei mit höchstens 200.000 zu rechnen. Im vergangenen Jahr produzierte Ford in Köln nach eigenen Angaben 267.000 Einheiten des Vierliter-V6 überwiegend für den Export in die USA. Dort würden sie in die Modelle Explorer, Ranger und Mustang eingebaut und in kleiner Stückzahl an Land Rover geliefert. Im Kölner Ford-Werk arbeiten 17.300 Menschen, 920 von ihnen in der Motorenproduktion. An dem Standort werden die Modelle Fiesta und Fusion gebaut.
Ein Unternehmen kann beim zuständigen Arbeitsamt Kurzarbeit beantragen, wenn der Betrieb etwa aus wirtschaftlichen Gründen nicht ausgelastet ist. Die Beschäftigten arbeiten für einen gewissen Zeitraum weniger oder gar nicht. Die Bundesagentur für Arbeit zahlt ihnen Kurzarbeitergeld, um Einkommensverluste teilweise auszugleichen. Autohaus
Greiser Autofahrer legt Wehrmachtsführerschein vor
10.03.2008Nach einem Unfall hat sich ein 89-jähriger Autofahrer mit einem Wehrmachtsführerschein aus dem Jahr 1944 ausgewiesen. Auf seinen richtigen Führerschein habe er schon vor Jahren freiwillig verzichtet, erklärte der Senior den erstaunten Polizeibeamten. www.spiegel.de
Fahren mit dicker Luft
10.03.2008Schon Ende dieses Jahres sollen die ersten Autos mit Druckluftantrieb vom Band rollen – und sich als preiswerte Alternative zu Elektroautos positionieren. Der indische Tata-Konzern finanziert das Projekt, die Idee kommt ursprünglich aus Frankreich. Im vergangenen Februar gab Tata bekannt, die Drucklufttechnologie gemeinsam mit Nègres Firma Motor Development International (MDI) weiterentwickeln zu wollen. Seitdem soll Tata fast 30 Millionen Dollar in das Projekt investiert haben. Im September 2008 will MDI die Serienproduktion in Frankreich starten, anschließend sollen Druckluft-Vehikel in Spanien, Australien und Indien vom Band laufen. Das US-Unternehmen Zero Pollution Motors will zudem MDI-Fahrzeuge unter Lizenz herstellen und ab 2010 in den USA anbieten.
www.spiegel.de
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