Nachrichten: März 2009
Mehr Unfälle nach Zeitumstellung.
27.03.2009Nach der Umstellung von Winter- auf die Sommerzeit geht die Zahl der Verkehrsunfälle sichtbar nach oben. Das hat der ACE Auto Club Europa nach Auswertung von Daten des Statistischen Bundesamtes festgestellt. Danach stieg in den vergangenen 5 Jahren die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden jeweils im Monat nach der Zeitumstellung stark an. Wir können vergleichen: im März 2008 sind 21 457 Unfälle registriert. Und im April nach der Zeitumstellung sind 25 105 Unfälle gemerkt.
Die Gründe für diese Entwicklung sind allerdings unklar. Wahrscheinlich sei aber ein ganzes Bündel von Ursachen. So könnten Schlafdefizite, Witterungseinflüsse, verändertes Verkehrsaufkommen oder ein eher unbesorgter Fahrstil infolge von Frühlingsgefühlen die vermehrten Unfälle bewirken.
Mercedes-Benz liefert 260 Citaro Busse nach Dubai.
25.03.2009Mercedes-Benz hat eine Anfrage über 260 Busse von Dubai bekommen. Es handelt sich um die Stadtbusse Mercedes-Benz Citaro. "Roads & Transport Authority" in Dubai, die sich mit dem öffentlichen Personennahverkehr beschäftigt, hat schon 80 Citaro Omnibusse.
Diese Bestellung ist für die Fahrzeuge mit Schadstoffklasse Euro 5. Wir sprechen jetzt über 3-Türigen Citaro. Diese Busse sind 12 Meter lang, mit 33 Sitzplätzen. Weil es in Dubai sehr warm ist, sind die Fahrzeuge mit einer extra Hitze-Isolierung des Bodens, isolierten Radkästen und spezieller Verglasung ausgerüstet. Luftduschen in den Eingangsbereichen verteilen kalte Luft und dienen zur Temperaturstabilität im Innenraum.
Citroen Nemo, praktisch und günstig: ab 12 990 Euro.
20.03.2009Heute kann man den Citroen Nemo Kombi ab 12 990 Euro kaufen. Dieses Model ist 3,96 Meter lang, hat 2 seitliche Schiebetüren und den Kofferraum für 356 Liter. Wenn man über Basisausstattung spricht, dann wird es gemeint: 4 Airbags, Isofix-Kindersitzbefestigungen und eine umklappbare Rückbank. Beim Antrieb stehen ein 1,4-Liter-Benziner mit 54 kW/73 PS sowie ein 1,4-Liter-Diesel mit 50 kW/68 PS. Man kann das nach dem Wunsch wählen.
Neues Nutzfahrzeugzentrum bei Aachen.
19.03.2009Ein neues Mercedes-Truck-Center ist in der Nähe von Niederlanden bei Aachen geöffnet. Nach Angaben des Unternehmens ist dieses Zentrum das modernste in Europa. Es liegt im Grenzgebiet zu Holland und Belgien an der Ost-West-Tangente A 4.
Auf der Fläche von rund 10 Fußballfeldern können alle Service- und Reparaturarbeiten für Lkw, Transporter und Busse der Marken Mercedes-Benz und Setra durchgeführt werden.
In einem Reifenlager stehen Ersatzreifen in allen erforderlichen Dimensionen zur Verfügung. Um die Einsatzzeiten der Fahrzeuge für die Speditionen zu erhöhen wurden die Öffnungszeiten gegenüber herkömmlichen Werkstätten ausgedehnt. Das Zentrum ist von montags bis von freitags von 7.30 bis 22.00 Uhr geöffnet. Sie arbeiten auch samstags von 8.00 bis 18.00 Uhr.
Circa 100 Techniker und Wartungsexperten sind in mehreren Schichten tätig. Lkw-Fahrer auf der Durchreise können die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten in den entsprechenden Zimmer verbringen. Es gibt auch die Verkaufsräume für die Neufahrzeuge.
Mercedes-Benz nennt dieses neue Nutzfahrzeug-Zentrum als "zukunftsweisend" und möchte weitere Einrichtungen nach diesem Muster bauen.
Daimler AG hat Kurzarbeit in Lkw-Werken eingeführt.
12.03.2009In den Lkw-Werken der Daimler AG wird Kurzarbeit durchgesetzt. Als Grund dazu ist nicht so viele Kaufinteressen an trucks. Das gilt für die Werke in Wörth, Kassel, Mannheim und Gaggenau; ausgenommen ist die Produktion von Sonderfahrzeugen und Bussen. Die Kurzarbeit beginnt größtenteils ab Ostern, an manchen Standorten auch erst im Mai. Angeblich wird sie bis zum Ende der Sommerferien dauern, wobei monatsweise über die Fortsetzung entschieden wird.
Renault Trucks liefert 1 500 Lkw an Kommunen in Frankreich.
12.03.2009Der Nutzfahrzeughersteller Renault Trucks liefert 1 500 Fahrzeuge an französische Kommunen. Es handelt sich um die Modelle Maxity, Midlum und Premium Distribution, auch den Premium Lander und das Baustellenfahrzeug Kerax. Es ist geplant, dass 500 Fahrzeuge jedes Jahr (in den kommenden 3 Jahren)ausgeliefert werden.
Nutzfahrzeugmarkt kämpft mit dem Nachfrageeinbruch.
06.03.2009Die Zahl der in Deutschland neu zugelassenen Fahrzeuge, Transporter, Lkw und Busse ist stark gesunken. Im Vergleich zum Januar kann man über 32 % sprechen. Nur die Transporter-Zulassungen gingen laut VDA um 29 % auf 12 030 Fahrzeuge zurück. Bei den LKW über 6 Tonnen sank der Absatz um 40 % auf 4 570 Stück. Die Bushersteller haben aber 10 Prozent Plus. Oder ca. 340 Fahrzeuge.
Auslandsgeschäft läuft auch nicht besonders gut. Insgesamt sank die Zahl der ausgeführten LKW um 68 % auf 11 000 Stück. Das ist sehr deutliche bei den Transporter zu sehen, wo die Exportverkauf um 71 % auf 6 190 Einheiten gesunken ist. Die schwache Nachfrage schlägt sich auch auf die Produktion durch: in Deutschland wurden im Februar 16 570 Fahrzeuge hergestellt, 66 % weniger als im vergangenen Jahr.
Neue Kfz-Steuer soll zum 1. Juli 2009 kommen.
06.03.2009Die neue Kfz-Steuer kommt zum 1. Juli 2009. Im Vermittlungsausschuss konnte eine Einigung zwischen den Ländern und dem Bund erzielt werden. Das Projekt war im Bundesrat angehalten. Statt 200 Millionen Euro, die gefordert waren, sind es 150 Millionen Euro mehr.
Diese Regelung ist für alle Neuwagen gültig, die ab 1. Juli 2009 zugelassen werden.Für Fahrzeuge, die nicht mehr als 120 Gramm CO2 emittieren erfolgt eine Besteuerung ausschließlich nach Hubraum. Es sind 2 Euro je 100 Kubikzentimeter. Für jedes Gramm Kohlendioxid darüber werden für Benziner 2 Euro und für Dieselfahrzeuge 9,50 Euro zusätzlich fällig.
Für Fahrzeuge, die zwischen dem 5. Dezember 2008 und dem 30. Juni 2009 neu zugelassen sind, gibt es eine andere Regelung. Bei ihnen wird von den Ämtern eine „Günstigkeitsprüfung“ vorgenommen und die Steuer-Berechnung gewählt werden, so hat AvD erwähnt.Für alle Fahrzeuge, die vor dem 4. Dezember 2008 zugelassen worden sind, bleibt alles wie früher. Sie werden auch nach dem 1.Juli nach den derzeitigen Hubraumsätzen besteuert.
Vereinbarung bei Kfz-Steuer.
05.03.2009Sehr wichtig ist es, dass der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat endlich einen Kompromiss bei der neuen Kfz-Steuer gefunden hat. Somit erhalten die Länder für die Abtretung der Kfz-Steuer an den Bund jährlich 8,99 Milliarden Euro, 150 Millionen Euro mehr als zunächst geplant. Die neue Kfz-Steuer wir neben dem Hubraum auch nach dem CO2-Ausstoß berechnet; Die neue Kfz-Steuer wir neben dem Hubraum auch nach dem CO2-Ausstoß berechnet; verbrauchsarme Fahrzeuge werden so etwas preiswerter, große und verbrauchsstarke Fahrzeuge teilweise teurer.
Es bleibt aber, dass eine Erhöhung in Sachen Lkw-Maut nun ohne Einverständnis des Bundesrates möglich ist. Bundestag und Bundesrat sollen die Empfehlungen des Vermittlungsausschusses noch genehmigen, dann können die Regelungen am 1. Juli in Wirkung treten.
Schweizer Postauto AG hat den 500. Setra in Betrieb genommen.
05.03.2009Die Schweizer Postauto AG hat ihren 500. Setra-Bus erhalten. Es geht um das Modell S 412 UL. Das Fahrzeug ist 10,80 M. lang und hat den geringen Radstand. Das ermöglicht sehr gute Bewegung auf engen Straßen.
Die Zusammenarbeit zwischen beiden Firmen hat im Jahr 1976 begonnen. Am Anfang waren 2 Setra S 120 A und 1 S 140 ES geliefert. Seit 1987 sind noch 155 Einheiten S 213 UL in Nutzung genommen. Das Modell wurde speziell für den Einsatz auf die schmalen Bergstraßen produziert.
Für die Postauto Schweiz AG sind ca. 230 individuelle Busunternehmer auf dem 10 000 Km. langen Streckennetz unterwegs.
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