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Nachrichten: April 2008

Rollendes MAN-Museum auf Jubiläums-Tour

24.04.2008

MAN feiert sein 250-jähriges Firmenjubiläum auch mit einem rollenden Museum. Vom morgigen Freitag (25. April 2008) bis Ende Oktober steuert ein Lastwagen vom Typ MAN TGX mit einem 60 Quadratmeter großen Ausstellungsraum 40 Stationen in Deutschland, Dänemark, Frankreich, Polen, Kroatien und Belgien an. In der mobilen Ausstellung werden die wichtigsten Innovationen sowie interessante Exponate und Modelle aus der Unternehmensgeschichte gezeigt, die teilweise erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Durch ein Vorzelt als Eingangsbereich gelangt der Besucher in den Ausstellungsraum des Lkw. Neben Bilddokumentationen sind Modelle zum Beispiel von der bei MAN konstruierten Wuppertaler Schwebebahn und des ersten Dieselmotors zu sehen, der in der damaligen Maschinenfabrik Augsburg entstand.

Das mobile Museum wird auch zur Oldtimer-Jubiläumsfahrt „MAN auf Achse“ vom 6. bis 8. Juni 2008 in München, Augsburg und Nürnberg für Besucher zugänglich sein. Außerdem ist die Ausstellung auf der IAA Nutzfahrzeuge vom 25. September bis 2. Oktober 2008 in Hannover zu sehen. transporter-news.de

Benzin und Diesel so teuer wie nie

24.04.2008

Benzin, Diesel und Heizöl sind so teuer wie nie. Ein Liter Superbenzin kostete am Mittwoch im Schnitt 1,466 Euro und damit laut ADAC ein Cent mehr als beim bisherigen Allzeithoch im November 2007. Für einen Liter Diesel mussten die Autofahrer 1,379 Euro bezahlen, das war noch ein Zehntel Cent mehr als beim bisherigen Allzeithoch vom 12. April. Auch der Preis für Heizöl stieg auf ein neues Allzeithoch: Am Donnerstag kosteten 100 Liter Heizöl im Durchschnitt 83,80 Euro.

Verantwortlich für die Rekordpreise an den Zapfsäulen ist laut ADAC der starke Preisanstieg beim Rohöl. Es kostete am Mittwoch um 117 Dollar pro Fass in New York und über 115 Dollar in London. Vor wenigen Tagen hatte es in New York aber fast die Marke von 120 Dollar erreicht.

Der ADAC kritisierte nun, die Differenz von 8,7 Cent zwischen Super und Diesel sei viel zu gering. Diesen Vorwurf wies der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) in Hamburg zurück. Wegen der weltweit hohen Nachfrage nach Diesel und Heizöl sei der Kraftstoff bereits seit dem vergangenen Sommer teurer als Benzin, sagte MWV-Sprecherin Barbara Meyer-Buckow. Ohne die günstigere Besteuerung für Diesel in Deutschland wäre dieser "schon längst teurer als Benzin".

Für viele Autofahrer sei die Schmerzgrenze bereits "weit überschritten", erklärte der ADAC. Er empfahl eine spritsparende Fahrweise und riet, das Auto für kurze Strecken auch einmal stehen zu lassen.

Der Preis von im Durchschnitt 83,80 Euro für Heizöl lag 1,60 Euro über dem einer Woche zuvor. Er war damit ebenfalls so hoch wie noch nie, wie der Energie-Informationsdienst (EID) in Hamburg mitteilte.

gmx.de

Millionen von Autofahrern droht höhere Kfz-Steuer

24.04.2008

Schlechte Nachrichten für Millionen Autofahrer: Vor allem Halter älterer Fahrzeuge müssen ab kommendem Jahr mit einer höheren Kfz-Steuer rechnen. Wegen der jetzt bekannt gewordenen Pläne des Bundesfinanzministeriums droht neuer Streit in der Koalition.

Haltern von alten Auto drohen ab 2009 höhere Kfz-Steuern. Rund 16 Millionen Autofahrer seien betroffen, berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf ein vertrauliches Papier des Bundesfinanzministeriums. Demnach geht es vor allem um Fahrzeuge der Abgasnormen Euro-2 und Euro-3. Diese älteren Pkw haben in der Regel vergleichsweise hohe Verbrauchswerte und damit auch einen hohen CO2-Ausstoß.

Hintergrund ist, dass Fahrer von neuen, besonders schadstoffarmen Fahrzeugen nach den Plänen der großen Koalition zur Einführung eines linearen CO2-Tarifs künftig entlastet oder befristet ganz von der Kfz-Steuer befreit werden sollen. Voraussichtlich werden Autos mit weniger als 100 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß je Kilometer steuerfrei bleiben.

Da unter dem Strich das den Ländern zustehende Kfz-Steueraufkommen in Höhe von rund neun Milliarden Euro aber gleich bleiben soll, würde laut Vermerk aus dem Finanzministerium "auf der anderen Seite ein großer Teil der Pkw durch eine neu gestaltete KraftSt ab 1.1.2009 höher belastet".

Wie nach Zeitungsangaben aus dem Papier hervorgeht, würden dann zum Beispiel für einen alten VW Passat Diesel 395 Euro statt bisher 308 Euro zu zahlen sein. Das wären 87 Euro mehr. Für einen Ford C-Max (Benziner) würde die Kfz-Steuer um 71 auf 192 Euro steigen.

Wegen der Pläne zur Einführung der schadstoffbezogenen Besteuerung von Neufahrzeugen drohe in der Koalition zugleich neuer Streit. CSU-Chef Erwin Huber kündigte in der Zeitung Widerstand gegen die neue Kfz-Besteuerung an: "Das darf keine Strafsteuer für die einfachen Leute werden, die sich nicht von heute auf morgen ein neues Auto kaufen können." Spiegel.de

Zehn Jahre Mercedes-Benz Econic

23.04.2008

Der Mercedes-Benz Econic wird zehn Jahre alt. Seit dem sind rund 8000 Stück des Fahrzeugs mit Niederflur-Fahrerkabine hergestellt worden. Der Econic wurde 1998 erstmals auf der „Entsorga“ vorgestellt und eignet sich als kommunales Entsorgungsfahrzeug ebenso wie für den Einsatz bei der Feuerwehr, im Flughafen-Bodendienst, als Tanklastwagen oder Möbeltransporter.

Das Niederflur-Fahrerhaus mit bis zu vier Sitzplätzen bot erstmals die Voraussetzungen für rasches Ein- und Aussteigen und genügend Raum für den Fahrer eines Müllsammelfahrzeugs und seiner Besatzung. Seit 2002 ist der Econic auch mit Erdgasantrieb erhältlich. Wurde dieses Modell bisher vor allem als Müllsammelfahrzeug eingesetzt, so steht es ab 2008 auch als Sattelzugmaschine und als Fahrgestell für Kofferaufbauten zur Verfügung. Die ersten Fahrzeuge werden im Segment Verteilerverkehr und City- Logistik bei der niederländischen Spedition VOS und bei TESCO in London eingesetzt. transporter-news.de

Reifen 2008 rechnet mit Rekordbeteiligung

22.04.2008

Pünktlich zu ihrem silbernen Jubiläum vermeldet die 25. Reifenmesse Reifen 2008, die vom 20. bis 23. Mai in der Messe Essen stattfindet, eine höhere Beteiligung denn je. Über 560 Unternehmen haben sich bereits zur Leitmesse der Branche angemeldet. Das sind 20 Prozent mehr als noch vor zwei Jahren. Damit hat die Messe erstmals die magische Marke von 500 Ausstellern geknackt. Auch bei der internationalen Beteiligung hat die Messe eine neue Bestmarke erreicht: 65 Prozent der Aussteller kommen in diesem Jahr aus dem Ausland (2006: 57%). Aus 40 Nationen kommen die Anbieter rund um die Themen Reifen, Räder und Fahrwerkstechnik. www.nfm-verlag.de

Continental präsentiert Bremssystemgeneration MK100

22.04.2008

Der internationale Automobilzulieferer Continental wird 2011 eine neue elektronische Bremssystemgeneration, MK 100, auf den Markt bringen. Sie basiert auf einer modularen Produktfamilie. Die Funktionsspanne reicht vom Motorrad-ABS bis hin zu ESC-High-End-Lösungen mit leistungsstarken und pulsationsarmen Pumpenvarianten.

Der Umfang an Sicherheits- und Assistenzfunktionen, die sich je nach Wunsch des Automobilherstellers mit dem MK100 ESC darstellen lassen, reicht von ARP (Active Rollover Protection) über TSA (Trailer Stability Assist), HSA (Hill Start Assist) und FSA (Full Speed Range ACC) bis hin zu komplexen autonomen Überlagerungsfunktionen zur Fahrzeugstabilisierung. Die Elektronik überwacht permanent das Bremssystem und erkennt und konfiguriert getauschte Komponenten automatisch. Aufwändige Kalibriervorgänge entfallen und die dadurch gegebene Systemrobustheit erhöht die Sicherheit für den Kunden und senkt Zeit und Kosten für den Werkstattaufenthalt.

Ein deutlicher Vorteil der MK100 von Continental ist die hohe Integrationsfähigkeit. So senkt die standardmäßige Integration des Sensorclusters in das Steuergerät der MK100 die Anzahl der Bauteile und Schnittstellen. Zudem lassen sich diverse Chassis-Funktionen von der MK100 aus ansteuern. auto-reporter.net

MAN startet Bayern-Tournee historische Lastwagen, Busse und Traktoren

22.04.2008

MAN veranstaltet zur Feier seines 250. Geburtstags eine Tour mit mehr als 30 historische Lastwagen, Busse und Traktoren. Vom 6. bis 8. Juni 2008 rolleb die Fahrzeuge durch Bayern und machen in den Innenstädten von München, Augsburg und Nürnberg Station.

Bei „MAN auf Achse“ sind vom Dampftraktor aus dem Jahr 1918 über den ersten Diesel-Lkw (1923), historische Löschfahrzeuge, einen Postbus (1953) bis zur legendären „Pausbacke“ aus den 60er Jahren und sogar Prototypen zu sehen, die nie in Serie gegangenen sind. Gezeigt werden die schönsten Fahrzeuge aus 90 Jahren Fahrzeugbau der Marken MAN, Neoplan, Steyr und Büssing. Zum Abschluss findet am Sonntag, 8. Juni, 17.30 Uhr, auf dem Hauptmarkt in Nürnberg ein Gratis-Konzert mit „Texas-Lightning“, der Band von Star-Comedian Olli Dietrich, statt.

Los geht es am Freitag, 6. Juni 2008, in München. Auf dem Marienplatz vor dem Rathaus werden die Oldtimer ab 11 Uhr dem Publikum präsentiert. Oldtimer-Fans dürfen sich auf Stadtrundfahrten in einem MANPostbus aus dem Jahre 1953, im MAN E3000 (1940) und in einem Reisebus vom Typ Büssing 4500T freuen. In Augsburg sind die MAN-Fahrzeuge am Samstag, 7. Juni 2008, ebenfalls ab 11 Uhr auf dem Rathausplatz zu sehen. Auch in Augsburg sorgt ein Begleitprogramm mit Live-Musik und Interviews für Unterhaltung der Gäste. Letzte Station der Nutzfahrzeug-Karawane ist am Sonntag, 8. Juni 2008, der Hauptmarkt in Nürnberg. Die Oldtimer-Schau ist zugleich der offizielle Familientag für die 4000 Mitarbeiter des Nürnberger MANMotorenwerkes, die mit ihren Angehörigen zu einem Sonntagsausflug auf dem Hauptmarkt und den angrenzenden Plätzen erwartet werden. Zum Abschluss der Oldtimer-Parade beginnt gegen 17.30 Uhr ein Open-Air-Konzert der Country-Band „Texas Lightning“. www.auto-reporter.net

Pekings Copyshop

22.04.2008

Ein Yaris von Great Wall, eine C-Klasse von Build Your Dreams: Auf der Pekinger Automesse outen sich Chinas Pkw-Hersteller erneut als Kopisten und Plagiateure. Anders als in früheren Jahren haben die Fernost-Firmen diesmal jedoch auch eigenständige Kreationen parat.

In Peking gibt es zwar McDonald’s, Ikea und H&M - doch bei Autos hört es mit dem globalen Einheitsgeschmack auf. Während man auf den Fahrzeugmessen in Frankfurt, Detroit oder Tokio immer wieder die gleichen Modelle sieht, ist die Auto China in Peking ein wahres PS-Panoptikum. Die chinesischen Eigenkreationen sind derart skurril und Plagiate so dreist, dass die meisten Westler mit großen Augen und offenen Mündern durch die Ausstellungshallen laufen.

Schön ist zum Beispiel der F8 einer Firma mit dem hintersinnigen Namen Build Your Dream: Das Cabrio-Coupé kombiniert die Schnauze des Mercedes CLK mit dem Heck des Renault Mégane CC. Ebenfalls frisch aus dem Copyshop sind die chinesischen Ausgaben von Fiat Panda und Toyota Yaris bei Great Wall. Hinzu kommen die Asien-Interpretation des Jeep Wrangler, ein halbes Dutzend Möchtegern-Hummer und der Mini, der bei Lifan-Motors seine Premiere als frei interpretierter Viertürer feiert.

Wirklich böse kann man den Chinesen nicht sein, findet etwa Daimler-Chef Dieter Zetsche. "Das gehört hier einfach zur Kultur und ist sogar eine Form der Verehrung", erläutert er. Dabei hätte Zetsche Grund zum Groll. Denn den Smart, den er im nächsten Jahr offiziell nach China bringen will, gibt es dort als billige Kopie schon lange. "Natürlich haben wir dagegen alle nötigen rechtlichen Schritte unternommen", erklärt Zetsche gelassen. Doch gehe es hier eher darum, die eigenen Rechte nicht zu verspielen, statt mit harter Hand durchgreifen. "Deshalb wachsen uns keine grauen Haare."

Dich kenn' ich doch aus Stuttgart

Noch gibt es das Déjá-vu-Erlebnis an jedem zweiten Messestand. Doch immer häufiger sieht man auch Fahrzeuge mit einem völlig eigenständigen Design, die mitunter freilich ausgesprochen skurril und kurios daherkommen. Der futuristische Luxusgeländewagen der einstigen Bonzenmarke HonQui (Rote Fahne) zum Beispiel wirkt so protzig und überladen, dass man sich mit ihm selbst in Las Vegas nicht auf die Straße trauen würde.

Der wie eine Mischung aus umgestülpter Badewanne und Gummiboot aussehende QQ Sport von Cherry lässt Lifestyle-Autos wie den VW Beetle oder den Mini von BMW wie langweilige Spießer wirken. Ebenfalls Hingucker sind die Sportwagenstudie Scorpio und der Flügeltürer Izana, mit denen chinesische Designbüros italienischen Studios wie Pininfarina Konkurrenz machen wollen. Nicht minder kurios ist der Oullim Spirro. Als erster Mittelmotor-Sportwagen soll die bis zu 600 PS starke und mehr als 350 km/h schnelle China-Flunder schon im nächsten Jahr auch durch Europa rasen.

Zwischen Kopien und Kuriositäten gibt es auch immer mehr Fahrzeuge, die von einer gewissen Ernsthaftigkeit zeugen und den Vergleich mit asiatischen oder gar europäischen Modellen nicht scheuen müssen. "Die Chinesen werden ihren eigenen Weg finden, so wie es auch die Koreaner getan haben", sagt Mercedes-Designchef Peter Pfeiffer.

Wie die Autos tatsächlich fahren und vor allem wie sie sich bei einem Crash verhalten, steht auf einem anderen Blatt. Doch zumindest auf dem Messestand machen etwa die Kleinwagenfamilie Fira von Cherry, der Golf-Gegner FRV und vor allem der neue Mittelklasse-Kombi von Brilliance eine gute Figur.

Respektable Sportwagendesigns

Auch das halbe Dutzend Neuheiten von Geely ist einen zweiten Blick wert: Der Supersportwagen Tiger hätte auch aus Italien kommen können, der sportliche Kombi GE ginge auch als Honda Accord oder Ford Mondeo durch, und der kompakte FC-1 fährt vielleicht schon morgen gegen Hyundai i30 oder Toyota Auris.

Neben Fahrzeugkonzepten jenseits der Stufenhecklimousine kann man in China auch ein zartes Öko-Pflänzchen sprießen sehen. Auf den meisten Ständen gibt es ein paar bunte Darstellungen, ein paar Motorenmodelle mit Hybrid- oder Elektroantrieb. Sind die chinesischen Hersteller wirklich in der Lage, etwas derartiges zu bauen oder ist es nur geschickte PR?

Viele der Öko-Modelle wirken halbherzig gebastelt, oft sind nicht einmal Aufkleber oder Typenschilder richtig befestigt. Nachfragen ist zwecklos. Denn die Manager und Presseleute von Chinas Autofirmen geben sich zwar gerne als ökologisch korrekte Global Player, aber sprachlich nicht allzu gewandt. Ihre Standardantwort lautet: "Oh sorry, English we not speak." spiegel.de

Italien hat die gefährlichsten Röhren

22.04.2008

Im ADAC-Tunneltest schneiden Verkehrstunnel in Italien und Norwegen am schlechtesten ab. Mit dem Düsseldorfer Universitätstunnel hat aber auch Deutschland eine gefährliche Autobahnröhre.

Für sein Fazit brauchte ADAC-Chef Peter Meyer nur vier Worte: „Italien ist das Schlusslicht.“ Einmal mehr fielen getestete Tunnel auf dem Stiefel beim ADAC-Tunneltest durch. Von den fünf italienischen Tunneln fielen mit Marinasco, Breva und Cernobbio am Comer See gleich drei Röhren mit der Note „mangelhaft“ durch, der Serrone Tondo schaffte noch ein „ausreichend“. Mit „gut“ wurde lediglich der Valsassina bewertet.

Schlusslicht „Cerbobbio“ am Comer See

Das Schlusslicht Cernobbio fiel besonders ungenehm auf. Eine Tunnelleitzentrale und Notrufeinrichtungen sind nicht vorhanden. Ein automatisches Brandmelde- und Lüftungssystem existiert ebenfalls nicht. Fluchtwege sind nicht gekennzeichnet und Notausgänge gibt es viel zu wenige.

Fragwürdige Auswahl in Italien

Das Ergebnis aus Italien ist umso erschreckender, als der ADAC dort lediglich staatliche Tunnel untersuchen darf. Und auch nur solche, die ihm von staatlichen Stellen benannt werden. Mit Ausnahme des Brenner lassen die privaten Autobahngesellschaften den ADAC nicht in die Tunnel hinein. „Ich halte das für eine Unverschämtheit gegenüber den vielen Touristen, die von Norden nach Süden reisen“, kritisiert ADAC-Vertriebschef Robert Sauer.

Norwegen pfui, Andorra hui!

Keine Gnade fanden unter den insgesamt 31 europäischen Straßentunneln, die die Tester des ADAC 2008 unter die Lupe nahmen, auch drei Röhren entlang der E39 in Norwegen. Sie waren sämtlich „mangelhaft“. Dort können sich Autofahrer allenfalls damit Mut machen, dass die Verkehrsdichte mit 1500 bis 1900 Autos pro Tag relativ gering ist (Cernobbio: 18000 Autos) – und damit das Risiko, in einen Unfall zu geraten. „Dennoch muss auch Norwegen investieren und seine ´schwarzen Löcher´ zu sicheren Tunneln umwandeln“, fordert Meyer. Der Sieger kommt aus Andorra. An dem erst 2006 eröffneten Pont Pla hatten die Prüfer nichts auszusetzen und vergaben die Note „sehr gut“.

Schweiz: Stark verbessert

Mit dem bereits 1967 eröffneten San Bernardino hat der ADAC ein Sorgenkind weniger in seinen Prüflisten. 1999 war das Bauwerk noch als „bedenklich“ durchgefallen. Nach Investitionen von rund 240 Millionen Schweizer Franken liefert er 2008 mit „sehr gut“ ein Traumergebnis. Damit wird dieser Tunnel genauso bewertet wie Flüelen und Mappo-Morettina.

Gefährliche Röhre in Düsseldorf

Mit dem Heidkopf-Tunnel bei Friedland auf der A 38 zwischen Göttingen und Halle landete ein deutscher Tunnel im europaweiten Vergleich auf Platz zwei. Verbessert hat sich die Sicherheitslage im Wattkopf-Tunnel, nachdem dort insgesamt acht Millionen Euro investiert wurden. Da immer noch Notausgänge fehlen, ist er aber nicht mehr „unsicherster Tunnel Deutschlands“ (2004), sondern bekam ein „ausreichend“ attestiert.

Schlusslicht in Deutschland ist in diesem Jahr der Universitätstunnel in Düsseldorf, der die A 46 kanalisiert. ADAC-Mann Sauter bemängelt nicht nur, dass Ampeln an den Röhreneingängen und Lautsprecher fehlen. Es gebe auch keine Chance, Autofahrer bei einem Unfall über den Verkehrsfunk zu warnen. Eine Videoüberwachung existiert ebenfalls nicht. focus.de

Deutschland - Japan, 6:2

16.04.2008

Deutsche Autos sind am zuverlässigsten: Laut der ADAC-Pannenstatistik 2007 belegen heimische Fabrikate in sechs von acht Fahrzeugklassen die Top-Plätze. Unter den ausländischen Marken kann allein Mitsubishi punkten.

Hamburg/München - Die Mitsubishi-Modelle Colt und Space Star sind die Sieger in der „Kleinen Klasse“ und bei den „Kleinen Vans“. Alle anderen Top-Platzierungen entfallen auf deutsche Fabrikatte. Je zwei Klassenbeste kommen von BMW, Audi und Mercedes. Der 1-er führt die „Untere Mittelklasse“ an, der X3 ist zuverlässigster „Geländewagen“ und bei Audi liegen A4 und A6 vorn.

Mercedes entschied mit dem SLK die „Sportwagenklasse“ für sich und teilt sich mit Audi den ersten Platz in der „Mittelklasse“. Komplettiert wird die Siegerliste in der Klasse der „Großen Vans“ durch den VW Sharan.

Die häufigsten Gründe, warum Autos streiken, sind laut ADAC weiterhin Batterie und der Elektrik. Vier von zehn Ausfällen haben hier ihre Ursache. An zweiter Stelle rangieren Schäden an der Zündanlage (12,7 Prozent). Regelrechte Motordefekte beenden in 7,8 Prozent der Fälle die Fahrt vorzeitig. Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (-0,1 Prozent).

Dafür nahm der Ärger mit Rädern und Reifen zu: 7,1 Prozent (+0,4). Im Ranking der Pannenursachen folgen Einspritzanlagen (6,8 Prozent), Kühlung/Heizung (5,8 Prozent), Getriebe/Kupplung (4,6) Prozent und die Auspuffanlage (1,9).

Für die aktuelle Pannenstatistik, die der ADAC in diesem Jahr zum 30. Mal veröffentlicht, wurden nach Angaben des Autoclubs 2,55 Mio. der insgesamt 3,81 Mio. Pannen ausgewertet, die von ADAC-Helfern und den Straßendiensten betreut wurden. In die Wertung kommen nur ein- bis sechsjährige Autos, die mindestens drei Jahre lang im Wesentlichen unverändert gebaut und in einem Jahr wenigstens 10.000 mal neu zugelassen wurden. Spiegel.de

Ölpreis schnellt auf Rekordniveau

15.04.2008

Im nachbörslichen Handel war es soweit: Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Light Sweet Crude knackte die Marke von 114 Dollar. Damit ist ein neuer Rekordstand erreicht. Zuvor war der Preis in New York zum Handelschluss bereits auf 113,99 Dollar gestiegen und lag damit 2,23 Dollar über dem Schlussstand vom Montag.

In London erreichte der Barrel-Preis für die dort gehandelte Nordseesorte Brent ebenfalls einen Rekordwert. Nachdem er zeitweise bei 112,08 Dollar lag, schloss der Barrel-Preis bei 111,31 Dollar.

Analysten führten den Preisschub neben der starken Nachfrage nach Dieselöl in Europa und Asien vor allem auf die anhaltende Schwäche des US-Dollar zurück. Ist die US-Währung schwach, wird Öl für ausländische Käufer billiger, da es in Dollar gehandelt wird. Auch technische Probleme in den Förderländern trieben den Preis nach oben, so etwa die Schließung eines Ölterminals in Mexiko und Pipeline-Probleme in Nigeria.

Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ließ am Dienstag seine Vorhersagen für den Anstieg der weltweiten Ölnachfrage unverändert. Demnach wächst die Ölnachfrage im Jahr 2008 um täglich 1,2 Millionen Barrel. Hohe Preise und ein langsameres Wirtschaftswachstum würden in den großen Industriestaaten die Nachfrage etwas zurückgehen lassen, in anderen Teilen der Welt bleibe das Kaufinteresse aber stabil, heißt es im Bericht des Opec-Kartells für den Monat April.

Die Spritpreise an deutschen Tankstellen blieben zunächst stabil, allerdings auf hohem Niveau. Am Dienstag kostete ein Liter Diesel nach Angaben von BP im bundesweiten Durchschnitt 1,37 Euro. Damit lag der Preis nur knapp unter dem Allzeithoch von 1,38 Euro, das am vergangenen Freitag erreicht worden war. Der Preis für einen Liter Superbenzin betrug 1,43 Euro und war damit noch ein Stück vom Rekordstand von 1,47 Euro im vergangenen November entfernt.

Die Spritpreise sind im April fast überall gestiegen, wie der ADAC nach seinem monatlichen Preisvergleich an Markentankstellen in 20 deutschen Städten mitteilte. Die regionalen Preisunterschiede seien bei Super mit 2,5 Cent klein, bei Diesel dagegen liege die Spanne bei 5 Cent. Autofahrer tanken laut ADAC zur Zeit in Kassel am teuersten und in Magdeburg am günstigsten. In Kassel kostete Super den Angaben zufolge am Dienstag durchschnittlich 1,454 Euro und Diesel 1,399 Euro. In Magdeburg kostete Diesel im Schnitt nur 1,349 Euro. Spiegel.de

Verplappert - Autofahrer belasten sich selbst

11.04.2008

München (dpa/tmn) - Autofahrer sollten bei einem Vergehen nicht versuchen, sich gegenüber der Polizei herauszureden. Am besten sagen sie gar nichts, denn mit einer scheinbar harmlosen Ausrede belasten sie sich möglicherweise selbst.

Wer zu schnell gefahren ist und angehalten wurde, sollte auf gar keinen Fall sagen, dass er unter Zeitdruck stand. "Damit beweist der Fahrer, dass er mit Absicht zu schnell gefahren ist, also vorsätzlich gehandelt hat", sagte Markus Schäpe vom ADAC in München. Bei Vorsatz falle die Strafe höher aus, denn die Polizei geht zunächst immer nur von einem fahrlässigen Vergehen aus.

Kritisch ist auch, wenn der Fahrzeughalter nach einem Unfall sagt, dass er hinterm Steuer müde geworden oder sogar eingeschlafen sei. "Das wird von der Polizei genauso behandelt wie eine Alkoholfahrt", warnt der Verkehrsjurist. Der Führerschein sei dann meist weg und es gebe Probleme mit der Versicherung. Der Experte empfiehlt daher, nach einem Verkehrsverstoß besser nichts zu sagen. Die Polizei erwarte auch gar nicht, dass der Betroffene sein Verhalten rechtfertigt.

Gerade bei einem Delikt wie Unfallflucht empfiehlt Schäpe den Beschuldigten, vorsichtig zu sein. Gegenüber der Polizei sollten sie weder die Frage beantworteten, ob sie das Auto gefahren, noch ob sie etwas bemerkt haben. "Sagt der Betroffene zum Beispiel, dass er hinter dem Steuer saß, aber an dem anderen Auto doch nur ein kleiner Kratzer sei, gesteht er die Tat - und dass er den Zusammenstoß bemerkt hat", erklärt der ADAC-Jurist. Besser sei es in dieser Situation, Angaben zu verweigern und sich einen Anwalt zu besorgen.

Viele Autofahrer legen beim Falschparken einen Zettel mit der Handynummer hinter die Windschutzscheibe. Sie glauben, das reiche aus, um nicht abgeschleppt zu werden. Doch ebenso dieses Verhalten ist laut Schäpe nicht unproblematisch: "Der Zettel belegt, dass der Fahrer vorsätzlich gehandelt hat, was das Bußgeld erhöht." www.gmx.net

Reifen sind häufigste Pannenursache bei Lkw

11.04.2008

Die häufigste Pannenursache bei Nutzfahrzeugen sind die Reifen. Auf sie entfallen 28,1 Prozent aller Panneneinsätze des ADAC Truck Service aus dem Jahr 2007. Auf Platz zwei der Statistik liegt die fehlerhafte Elektronik mit 24,4 Prozent. Im Vergleich zu 2006 bedeutet dies ein Wachstum von 13,4 Prozent. Die Zahl der Motorschäden ist um 12,4 Prozent auf 19,4 Prozent zurückgegangen. Insgesamt ist der ADAC im vergangenen Jahr rund 125 000 Mal aufgrund von liegengebliebenen Lkw ausgerückt. transporter-news.de

16 Spritspar-Sommerreifen im Test

10.04.2008

Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und der Auto Club Europa (ACE) haben 16 Leichtlaufreifen mit verbrauchsoptimierten Rollwiderstand getestet. Dabei waren die Bremseigenschaften auf nasser Fahrbahn ein wichtiges Prüfkriterium. Klares Fazit: Premiumreifen sind die bessere Wahl. Von Billigprodukten aus Fernost ist abzuraten.

Testsieger wurden der Brillantis von Barum (Satz 212 Euro) und der P4 Cinturato von Pirelli (Satz 264 Euro), beide in der Größe 175/65R 14 T. Weiterer Testsieger wurde der Premium Contact2 von Continental (Satz 340 Euro) in der Größe 195/65 R 15 H.

Aus Sicht von ACE und GTÜ "besonders empfehlenswert" sind dicht dahinter der Fulda Eco Control, der Vredestein Quatrac2 und der Bridgestone Turanza ER 300. Die Note "Empfehlenswert" erhielten der Goodyear Vector 4Seasons, der Michelin Energy Saver, der Pirelli P6 und der Continental Premium Contact2. "Noch empfehlenswert" wurden zwei Produkte von Dunlop sowie eines von Goodyear bewertet. Beim Kraftstoffverbrauch beträgt der Unterschied zwischen dem besten Reifen (Michelin Energy Saver) und dem schlechtestem Reifen (Goodyear Excellence) 0,72 Liter auf 100 Kilometer bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h

"Nicht empfehlenswert" sind zwei Pneus der fernöstlichen Reifenhersteller Nankang und Goodride. Sie bieten zwar gute Rollwiderstandswerte, aber sehr schlechte Sicherheitseigenschaften. Bei einer Vollbremsung aus Tempo 100 km/h auf nassem Asphalt lag die Restgeschwindigkeit des mit dem Fernost-Reifen Toursport 611 von Nankang bestückten Wagens noch bei 52 km/h, während das mit Pirelli bereifte Auto bereits stillstand. auto-reporter.net

Bundesregierung stellt sich gegen Porsche.

09.04.2008

27. Mai 2008 Der Machtkampf bei VW wird zu einem juristischen Tauziehen. Großaktionär Porsche reichte Klage beim Landgericht Braunschweig ein, um die starke Stellung des Landes Niedersachsen bei Europas größtem Autokonzern zu beschränken und die Sperrminorität bei VW von 20 auf 25 Prozent zu erhöhen. Die Klage ziele darauf, Rechtsklarheit zu schaffen, begründete Porsche am Dienstag den Schritt.

Unterdessen hält die Bundesregierung auch mit dem geänderten Volkswagen-Gesetz an umstrittenen Sonderrechten für das Land Niedersachsen fest. Das Kabinett beschloss am Dienstag den Entwurf von Justizministerin Brigitte Zypries. Darin sind gegen den Willen von Hauptaktionär Porsche weiter Sonderrechte für das Land Niedersachsen vorgesehen. Es bleibe dabei, dass bedeutsame Entscheidungen in

der VW-Hauptversammlung mit einer Mehrheit von 80 Prozent plus einer Aktie getroffen werden müssten, teilte Zypries am Dienstag in Berlin mit. Die EU-Kommission hat bereits mit einem neuen Verfahren gedroht, falls Deutschland an der Sperrminorität von nur 20 Prozent für wichtige Beschlüsse in dem Unternehmen festhält.

Die EU-Kommission werde überprüfen, ob auch die geplante Änderung des Gesetzes gegen das Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom vergangenen Jahr verstoße, sagte der Sprecher von EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy am Dienstag in Brüssel. Wenn es daran einen Zweifel gebe, werde die Kommission den Gerichtshof wegen der Nichteinhaltung eines Urteils einschalten. F.A.Z.de

Bremen führt Tempolimit auf Autobahnen ein

09.04.2008

Als erstes Bundesland hat Bremen auf allen Autobahnen ein Tempolimit von 120 Stundenkilometern eingeführt. Auf den letzten 6 der 60 Kilometer Autobahn in dem kleinsten Bundesland wurden am Mittwoch Begrenzungsschilder aufgestellt.

Ziel ein generelles Tempolimit

"Unser Ziel ist es, gemeinsam mit anderen Bundesländern ein generelles Tempolimit auf Autobahnen in ganz Deutschland durchzusetzen", erklärte Bremens Umweltsenator Reinhard Loske (Grüne). Loske verwies in seiner Begründung für das Tempolimit darauf, dass es neben klima- und umweltpolitischen Gründen für diese Entscheidung auch um die Verringerung von Unfällen gegangen wäre.

So habe sich in Bremen auf der A 27 die Zahl der geschwindigkeitsbedingten Unfälle spürbar erhöht, nach dem eine temporäre Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 Stundenkilometern wieder aufgehoben wurde. "Auf allen Strecken, auf denen ein Tempolimit gilt, ist die Gefahr schwerer Unfälle mit Personenschaden deutlich geringer. Deshalb ist ein Tempolimit nicht nur Umwelt- und Klima-, sondern in erster Linie auch Menschenschutz", so Loske. Die Debatte um ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen kommt in Deutschland immer wieder auf. Befürworter fordern ein Tempolimit von 120 oder 130 Kilometern unter Verweis auf den Klimaschutz und die geringeren Unfallzahlen.

Neben der Deutschen Umwelthilfe sprach sich auch eine neue Allianz "Pro Tempolimit" unter Einschluss von Polizeiexperten im Herbst für ein Tempolimit aus. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lehnt Tempo 130 aber ebenso ab wie die Autoindustrie und Automobilclubs. www.gmx.net

MAN errichtet neues Truck Center in Augsburg

09.04.2008

In Gersthofen nahe Augsburg fand der erste Spatenstich für den Neubau des MAN Truck Centers Augsburg/Servicebetrieb Gersthofen statt. Zum Truck Center Augsburg gehören insgesamt 9 Servicebetriebe, 13 Vertragswerkstätten und 2 Verkaufsbüros, Dafür werden die bisherigen MAN Servicebetriebe Gersthofen und Augsburg zusammengelegt. In den neuen Hauptsitz sind das MAN Verkaufsbüro Augsburg sowie Verkauf und Service für VW-Nutzfahrzeuge integriert. www.nfm-verlag.de

Mit der Sonnenbrille durch die Nacht

02.04.2008

2. April 2008. Autofahrer finden die verrücktesten Techniken, um Blendung bei Nacht zu vermeiden. Das zeigt eine Studie des TÜV Rheinland, die am Freitag, 4. April 2008, ab 17.30 Uhr im Presseclub der Automobilausstellung in Leipzig präsentiert wird.

Dr. Frank Schierge, der Leiter Innovations- und Marktforschung der TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH, wird die Ergebnisse einer Befragung von rund 3000 Autofahrern in Deutschland, Frankreich und Großbritannien zu ihrem Verhalten bei Nachtfahrten vorstellen, bei der es um die Rolle der Blendung durch Innen- und Außenspiegel geht. Da rund ein Viertel der Unfälle auf deutschen Straßen bei schlechten Sichtverhältnissen stattfindet, kann das Vermeiden von Blendung Einfluss auf das Unfallgeschehen nehmen. www.auto-reporter.net

Komfortabler Bausteller

02.04.2008

Kerax 8x4 mit Meiller 3-Seitenkipper und Bordmatik

Auf dem Bau ist Power gefragt! Auf die Unbillen täglich unterschiedlicher Einsätze und des Untergrundes lässt sich dabei mit Technik reagieren. Genau das hat Renault Trucks mit seiner im vergangenen Jahr überarbeiteten Kerax-Baureihe getan. Der Kerax ist dabei längst nicht nur Träger-Fahrzeug für Kippaufbauten aller Art, sondern bietet sich auch als Basis für Betonmischer oder Betonpumpen an. Wir waren mit einem üppig motorisierten 4-Achser der Baureihe mit Meiller 3-Seiten-Kipper jetzt im Elbe-Weser-Dreieck unterwegs. www.nfm-verlag.de

Deutsche Forscher öffnen Autos und Garagentore

02.04.2008

Auto- und Garagenbesitzer sollten sich vorsehen: Der Funk-Code für Abertausende von Toren und Wagentüren ist geknackt. Mit sehr einfachen Mitteln ließe sich so Zugang zu Autos und Wohnhäusern gewinnen. Das nötige Zubehör gibt es im Baumarkt.

Wer den Trick kennt, dem öffnen sich buchstäblich Türen, und zwar weltweit. Tausende von deutschen Garagentoren könnten bald auf ein Daumenzucken von Kriminellen den Weg ins Haus freimachen. Für Autotüren gilt Ähnliches, zum Beispiel solche der japanischen Luxusmarke Lexus. Denn der Code, der die Signale vieler Funköffner für Garagen und Autotüren verschlüsselt, ist geknackt - allerdings von Menschen, die damit nichts Böses vorhaben. Eine Forschergruppe der Ruhr-Universität Bochum hat das sogenannte KeeLoq-System nach eigenen Angaben geschlagen.

In Deutschland werden die KeeLoq-Chips beispielsweise in Garagentoren der Marke Novoferm und anderer großer Anbieter verbaut. Lexus-Türen sind damit ebenso geschützt wie, nach Angaben von Forschern der Katholieke Universiteit Leuven, die von Autos der Marken Chrysler, Daewoo, Fiat, General Motors, Honda, Toyota/Lexus, Volvo, Jaguar - und Volkswagen.

Ein Auto haben Christof Paar und seine Kollegen nicht geknackt - aber der KeeLoq-Mechanismus ist überall derselbe: "Wir haben das mit einem Garagentor ausprobiert", sagte Paar Spiegel Online. Er sei "vollkommen sicher, dass das mit einem Auto ebenso geht". Mit einer weiteren Methode wäre es den Forschern sogar ein Leichtes, den Besitzer aus der eigenen Garage oder dem eigenen Auto auszusperren.

Geknackt wird das System in zwei Schritten: Zunächst muss man den sogenannten Herstellerschlüssel herausfinden - ein Code, der in jedem Gerät einer Firma verankert ist, die Chips von Microchip Technology einsetzt. Der zweite Schritt ist dann ganz einfach: Mit "Standard-Technologie", die man im Fachhandel oder sogar im Baumarkt leicht bekomme, lasse sich in einem Radius von 100 Metern um den Sender das Öffner-Signal gewissermaßen abhören, erklärt Paar. Zweimal Lauschen reiche, dann müsse ein Laptop eine halbe Stunde rechnen - und der Lauscher könne den Türöffner "klonen", wie Paar sagt. "Sie warten morgens, bis erst der Ehemann und dann die Ehefrau aus der Garage gefahren sind, dann programmieren sie einen Schlüsselrohling - und dann haben sie den ganzen Tag Zeit, die Flachbildschirme aus dem Haus zu tragen."

Den ersten, technisch aufwendigeren Schritt werde man sich bald womöglich sparen können - denn solche Herstellercodes würden über einschlägige Webseiten von kriminellen Hackern feilgeboten. Aber auch den Herstellerschlüssel nach dem von Paar und seinen Kollegen beschriebenen Verfahren selbst auszulesen, sei keine Geheimwissenschaft: Das sei "vom Aufwand her in etwa eine Fachhochschul-Diplomarbeit", sagt Paar, "das kriegt ein guter Hacker oder Ingenieurstudent schon hin". Mit dem sogenannten Seitenkanalverfahren wird dabei der Stromverbrauch des Kleinstrechners etwa im Garagentoröffner gemessen - mit mathematischen Verfahren könne aus den mit einem Oszilloskop abgeleiteten Kurven anschließend der Code-Schlüssel extrahiert werden, erklärt Paar.

"Diskussion dient nicht der Kundensicherheit"

KeeLoq-Systeme werden seit vielen Jahren verbaut - die Tatsache, dass sie mit geringem technischem Aufwand ausgehebelt werden könnten, ist für den Hersteller Microchip Technology mehr als unbequem. Denn wenn US-Verbraucher auf die Idee kommen, der unerklärliche Einbruch ins eigene Haus könnte damit zusammenhängen, dass die Diebe ganz einfach das Garagentor aufgemacht haben und durch die Tür in den Hausflur spaziert sind, könnte eine Klagewelle anrollen. Microchip stellt nicht nur Funkchips, sondern integrierte Schaltungen für unterschiedliche Zwecke her. Das Unternehmen hat an der Börse derzeit eine Marktkapitalisierung von über sechs Milliarden US-Dollar - ein lohnendes Ziel für Sammelklagen.

Entsprechend zugeknöpft gibt man sich dort jedesmal, wenn die Sicherheit des eigenen Systems in Frage gestellt wird. Im vergangenen August stellte eine Forschergruppe aus Belgien und Israel eine deutlich aufwendigere Methode zum Knacken von KeeLoq vor - diese Gruppe brauchte dafür aber noch den Zugang zur Fernbedienung selbst und einen Tag Rechenzeit. Microchip Technology sprach damals höflich von einer "erfolgreichen theoretischen Attacke" durch "talentierte Forscher". Die Behauptung der Wissenschaftler, dass mit ihrer Methode Autos gestohlen werden könnten, sei aber aus mehreren Gründen falsch.

Diese könne man jedoch "aus Gründen der Kunden-Vertraulichkeit" nicht kommentieren". Microchip glaubt nicht, dass eine öffentliche Debatte darüber, wie man Fahrzeuge stehlen kann, der Kundensicherheit dient", teilte das Unternehmen damals mit. Christof Paar sagt, sein Team habe das Unternehmen schon vor drei Monaten auf die eigenen Erkenntnisse hingewiesen. Einzige Reaktion: "Kein Kommentar." Eine Antwort auf eine Anfrage von Spiegel Online zur Veröffentlichung von Paar und Kollegen steht bislang noch aus. Das gleiche gilt für Anfragen bei Lexus, Volkswagen und dem Garagentor-Hersteller Novoferm.

www.gmx.net

Doch kein teures Super plus für alte Autos?

02.04.2008

Umweltminister Sigmar Gabriel will die umstrittene Neuregelung zum Biosprit-Anteil im Benzin stoppen, wenn mehr als eine Million Autos das neue Gemisch nicht vertragen. "Wir setzen die Verordnung nicht in Kraft, solange wir keine klaren Zahlen haben. Und wir werden sie nicht in Kraft setzen, wenn die Zahl eine Million Fahrzeuge übersteigt", sagte der SPD-Politiker den "Stuttgarter Nachrichten" laut Vorabbericht. Die Autohersteller würden in Kürze für jeden Fahrzeugtyp bekannt geben, ob er die neue Kraftstoffsorte verträgt oder nicht. Eigentlich sollten diese Daten bereits Ende März vorliegen.

Gabriel sagte, vor allem Menschen mit niedrigen Einkommen führen jene alten Fahrzeuge, die einen höheren Bioanteil nicht vertragen. "Die Umweltpolitik wird nicht die Verantwortung dafür übernehmen, wenn Millionen Autofahrer an die Super-Plus-Tankstelle müssen."

Bisher ging Gabriel von 375.000 Betroffenen aus

Nach den bisherigen Plänen müssen Ölfirmen ab dem 1. Januar 2009 Benzin zehn Prozent Bioethanol beimischen. Bislang sind es fünf Prozent. Der ADAC schätzt, dass mehr als drei Millionen Autos den Kraftstoff aus technischen Gründen nicht vertragen und Autofahrer auf das bis zu 15 Cent je Liter teurere Super plus ausweichen müssen. Bislang ging die Bundesregierung davon aus, dass höchstens 375.000 Fahrzeuge nicht mit dem neuen Benzin fahren können. www.tagesschau.de

Fiat präsentiert Doblò Cargo Maxi mit Erdgas

01.04.2008

Fiat wird auf der AMI 2008 in Leipzig (5. bis 13. April) den Doblò Cargo Maxi Natural Power mit Erdgasantrieb präsentieren. Der 1,6-Liter-Motor leistet im Gasbetrieb 68 kW / 92 PS und sorgt für eine Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h. Im weiterhin möglichen Benzinbetrieb stehen 66 kW / 103 PS Leistung und eine Höchstgeschwindigkeit von 166 km/h zur Verfügung.

Durch die Anordnung der drei Gasflaschen unter dem Laderaumboden bleibt die Nutzkapazität von vier Kubikmetren erhalten. Die Nutzlast beträgt 625 Kilogramm. Im reinen Erdgasbetrieb beträgt die Reichweite rund 300 km, dazu kann der Fahrer im Bedarfsfall noch auf einen 30-Liter-Benzintank zurückgreifen.

Zu sehen ist in Leipzig auch der Panda Panda, dessen 1,2-Liter-Vierzylinder-Motor ebenfalls wahlweise mit Erdgas (38 kW / 52 PS) oder Benzin (44 kW / 60 PS) betrieben werden kann. transporter-news.de

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