Nachrichten: Juni 2008
LKW - Kontrollen: Zahlreiche Verkehrssünder gestellt.
27.06.2008Bei einer länderübergreifenden Verkehrskontrolle am Donnerstag hat die Polizei auch in Norddeutschland zahlreiche Lkw, Kleintransporter und Reisebusse beanstandet. Auf Hamburgs Autobahnen registrierten die Beamten bei 713 Überprüfungen mehr als 600 Verstöße. Darunter waren nach Angaben vom Freitag 593 Geschwindigkeitsüberschreitungen, 42 Mal wurde der Sicherheitsabstand nicht eingehalten, und 23 der überprüften Lkw hatten technische Mängel.
Mit 24 Tonnen ungesicherten Papierrollen unterwegs
Besonders leichtsinnig war ein Fahrer eines bulgarischen Sattelzugs: Er fuhr mit 24 Tonnen ungesicherten Papierrollen. Auch ein Kleinlasterfahrer fiel besonders negativ auf: Er war mit 125 statt der erlaubten 80 Kilometer pro Stunde unterwegs. Bei einem Kurierfahrer besteht der Verdacht, dass er unter Kokaineinfluss am Steuer saß. Die Bilanz zeige, wie wichtig solche Kontrollen immer wieder seien, sagte ein Polizeisprecher.
Niedersachsen: Jedes zweite Fahrzeug beanstandet
Auch in Niedersachsen stellte die Polizei bei einer großen Lkw-Kontrolle am Donnerstag zahlreiche Verkehrssünder. Von knapp 120 kontrollierten Fahrzeugen auf der Autobahn 1 bei Hollenstedt (Kreis Harburg) beanstandete die Polizei jedes zweite. In elf Fällen war die Ladung nicht richtig gesichert, und 32 Fahrer hatten ihre Ruhezeiten überschritten. Bei einem mit Stroh beladenen Lkw waren die Reifen bis auf das Gewebe abgefahren. Norddeutscher Rundfunk.de
LKW ß Kontrollen: Zahlreiche Verkehrssünder gestellt.
27.06.2008Bei einer länderübergreifenden Verkehrskontrolle am Donnerstag hat die Polizei auch in Norddeutschland zahlreiche Lkw, Kleintransporter und Reisebusse beanstandet. Auf Hamburgs Autobahnen registrierten die Beamten bei 713 Überprüfungen mehr als 600 Verstöße. Darunter waren nach Angaben vom Freitag 593 Geschwindigkeitsüberschreitungen, 42 Mal wurde der Sicherheitsabstand nicht eingehalten, und 23 der überprüften Lkw hatten technische Mängel.
Mit 24 Tonnen ungesicherten Papierrollen unterwegs
Besonders leichtsinnig war ein Fahrer eines bulgarischen Sattelzugs: Er fuhr mit 24 Tonnen ungesicherten Papierrollen. Auch ein Kleinlasterfahrer fiel besonders negativ auf: Er war mit 125 statt der erlaubten 80 Kilometer pro Stunde unterwegs. Bei einem Kurierfahrer besteht der Verdacht, dass er unter Kokaineinfluss am Steuer saß. Die Bilanz zeige, wie wichtig solche Kontrollen immer wieder seien, sagte ein Polizeisprecher.
Niedersachsen: Jedes zweite Fahrzeug beanstandet
Auch in Niedersachsen stellte die Polizei bei einer großen Lkw-Kontrolle am Donnerstag zahlreiche Verkehrssünder. Von knapp 120 kontrollierten Fahrzeugen auf der Autobahn 1 bei Hollenstedt (Kreis Harburg) beanstandete die Polizei jedes zweite. In elf Fällen war die Ladung nicht richtig gesichert, und 32 Fahrer hatten ihre Ruhezeiten überschritten. Bei einem mit Stroh beladenen Lkw waren die Reifen bis auf das Gewebe abgefahren. Norddeutscher Rundfunk.de
Private Firmen bauen Autobahnen.
26.06.2008Unsere Autobahnen werden verstärkt zu privaten Strecken. Die Bundesregierung will 370 Kilometer Autobahn von privaten Investoren bauen lassen. Im Gegenzug erhalten die Investoren die Einnahmen aus der Lkw-Maut. Eine Maut für Pkw soll es aber nicht geben.
Der private Ausbau weiterer Autobahnteilstrecken in den nächsten Jahren erfolgt wegen zu geringer staatlicher Verkehrsinvestitionen im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften (PPP). Mit den bereits begonnenen Pilotprojekten in Bayern und Thüringen habe man gute Erfahrungen gemacht, sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) am Donnerstag in Berlin.
Tiefensee stellte acht neue Autobahn-Projekte vor, die in den nächsten Jahren in öffentlich-privater Partnerschaften realisiert werden sollen. Nach Abschluss der Wirtschaftlichkeitsprüfungen könnte Tiefensee zufolge Anfang 2009 das Vergabeverfahren für den sechsstreifigen Ausbau der A8 zwischen Ulm und Augsburg in Bayern und der A9 zwischen Hermsdorf und Schleiz in Thüringen beginnen. Ein Baubeginn wäre dem Minister zufolge 2010 möglich.
Für vier weitere Ausbau-Projekte in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen sollen nach positivem Abschluss der Wirtschaftlichkeitsprüfungen die Vergabeverfahren 2009 oder 2010 starten. Bei den Ausbauprojekten verpflichte sich der Konzessionsnehmer, die Strecke vertragsgemäß auszubauen und 30 Jahre lang zu betreiben, erläuterte Tiefensee. Neben einer möglichen Anschubfinanzierung erhalte er einen Teil der anfallenden Lkw-Maut.
Weiter soll den Angaben zufolge die Grund- oder Teilsanierung von zwei Abschnitten der A45 an der Landesgrenze Nordrhein-Westfalen/Hessen und der A60 bei Mainz-Laubenheim mit privatem Kapital erfolgen. Die neuen Projekte haben laut Tiefensee ein Bauvolumen von insgesamt 1,5 Milliarden Euro.
Auto&Mobil NEWS.de
Daimler Trucks bekräftigt Ziele für 2008.
16.06.2008Die Lkw-Sparte der Daimler AG ist für das laufende Jahr weiterhin optimistisch und hält an ihren Erwartungen fest. Daimler rechne für das Lkw-Geschäft 2008 weiterhin mit einem Absatzwachstum und einer Steigerung des Gewinns vor Zinsen und Steuern (EBIT), sagte eine Daimler-Sprecherin auf Anfrage von Dow Jones Newswires am Montag und bestätigte Aussagen des Daimler-Nutzfahrzeugvorstands Andreas Renschler aus den "Stuttgarter Nachrichten" (Montagausgabe).
Der Stuttgarter Nutzfahrzeughersteller rechnet für das laufende Jahr auf dem japanischen Markt mit einem Absatzrückgang. Bis Ende Mai habe die japanische Daimler-Tochter Fuso getrieben vom internationalen Geschäft über 82.000 Einheiten verkauft, im Mai habe Fuso ein Plus von 10% erzielt.
Für den US-Markt rechnet der DAX-Konzern weiterhin mit einer Erholung im zweiten Halbjahr. Bei der schweren Lkw-Klasse liege das Niveau auf dem Vorjahr, so ein Daimler-Sprecher. 2007 war der Markt für schwere Lkw in der Nafta-Region um knapp 41% auf rund 208.000 Einheiten eingebrochen.
"Der Gesamtmarkt in Europa ist sehr stark, was besonders von Osteuropa getrieben ist", sagte Renschler laut Zeitung. "Im westeuropäischen Markt verspüren wir momentan einen leichten Rückgang von etwa 0,5% wie im vergangenen Jahr."
Für das geplante Joint Venture mit dem chinesischen Partner Foton zeigt sich Renschler optimistisch. "Wir sind zuversichtlich, dass wir dies bald hinbekommen." Vergangene Woche habe der Vorstandsvorsitzende des Partners Foton angekündigt, dass nach den Olympischen Spielen das Joint Venture bekannt gegeben werde.
Finanzen.net
MAN eröffnet neues LKW-Werk in Polen und bekräftigt Absatzzie
13.06.2008Der Nutzfahrzeughersteller MAN hat in Niepolomice bei Krakau sein drittes Werk in Polen offiziell eröffnet. Im neuen Werk sollen bereits in diesem Jahr 4.000 Lkw der schweren Baureihe TGA Worldwide vom Band laufen, kündigte der Chef der Nutzfahrzeugsparte, Anton Weinmann, am Donnerstag bei der Eröffnung des Produktionsstandortes an. In den vergangenen zwei Jahren investierte MAN 100 Millionen Euro in den neuen Standort, 10 Millionen Euro mehr als bei der Grundsteinlegung Mitte 2006 angekündigt. Damit sei MAN der erste westliche Lkw-Bauer mit einem eigenen Lkw-Werk in Osteuropa.
Die maximale Kapazität des neuen Werkes liegt bei 15.000 Lkw und damit auf dem Niveau des Münchner Stammwerkes. Die Produktion war bereits Mitte Juli angelaufen. Es handelt sich um ein reines Montagewerk, in dem aus München, Nürnberg und Salzgitter gelieferte Teile zu Lkw montiert werden. Der neue Montagestandort sichere daher auch Arbeitsplätze in Deutschland, hieß es. In Polen soll das neue Werk bis 2010 mindestens 650 Leute beschäftigen, Bisher wurden 400 Arbeitsplätze geschaffen.
Mit dem neuen Lkw-Werk verfüge MAN nun auch über ausreichend Kapazität, um den Absatz wie geplant im kommenden Jahr auf 100.000 Lkw zu erhöhen, sagte Weinmann. "Ich bin mir sicher, dass wir dieses Ziel 2008 erreichen können" Ohne das neue Werk hätten die Produktionskapazitäten hierzu nicht ausgereicht, so Weinmann. Im laufenden Jahr will MAN 90.000 Lkw und 7.000 Busse verkaufen. Der Auftragseingang sei auch im September sehr gut verlaufen, sagte Weinmann. Im vergangenen Jahr waren es 79.822 Lkw und 7.338 Busse. Weinmann hatte bereits im Sommer angekündigt, die ursprünglich für 2010 geplante Absatzmarke von 100.000 Lkw bereits zwei Jahre früher erreichen zu wollen.
Insgesamt biete die Lkw-Produktion in Polen gegenüber Deutschland Kostenvorteile von 10 bis 20 Millionen Euro im Jahr, sagte Weinmann. Entscheidend für die Standortwahl sei neben den niedrigeren Löhnen in Polen auch die Qualifikation der Arbeiter vor Ort und der vertretbare logistisch Aufwand durch die Nähe zu den deutschen Standorten gewesen. Ursprüngliche hatte MAN auch Standorte in Ungarn und der Slowakei geprüft.
Gebaut wird zunächst der TGA Worldwide, eine für Osteuropa abgespeckt Version des MAN-Modells TGA, das seit 2000 in München und Salzgitter montiert wird. Mit der angepassten Version will MAN vor allem die Märkte Osteuropas erobern. Dabei sei Polen für MAN derzeit der wichtigste Wachstumsmarkt der Region. In dem Land sei MAN mit gut 20 Prozent Marktanteil bereits knapp Marktführer. Ziel ist an Anstieg auf 25 Prozent. Damit sei Polen inzwischen fünftgrößter Einzelmarkt für MAN, sagte Weinmann. Mit den in Polen montierten Lkw will er nun auch in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion führender westlicher Anbieter werden.
Niepolomice ist das dritte MAN-Werk in Polen nach Posen und Starachowice, wo vor allem Busse sowie kleinere Lastwagen gebaut werden. In Posen will MAN auch die Montage von Stadtbussen ansiedeln, die aus Salzgitter verlagert werden soll. Darauf hatte sich das Unternehmen erst Mitte September nach monatelangem Ringen mit der IG Metall geeinigt. Insgesamt soll die Produktion von 200 bis 300 Stadtbussen nach Polen verlagert werden.
Finanzen.net
LKW - Fahrer bekommen neue Rastplätze
13.06.2008Übermüdete Fernfahrer verursachen immer wieder schwere Unfälle. Sie finden an den Autobahnen nicht genug Parkplätze, um sich auszuruhen. Nun gibt der Bund 250 Millionen Euro für zusätzliche Rastmöglichkeiten aus. Davon profitieren auch Autofahrer: Es wird wohl weniger Staus geben.
Fernfahrer klagen über zu wenige Rastplätze an den bundesdeutschen Autobahnen. Laut einer Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen in Bergisch Gladbach sind nachts zahlreiche Plätze an den Autobahnraststätten bis zu 270 Prozent überbelegt. „Es gibt katastrophale Engpässe“, sagt Karlheinz Schmidt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL). Die Zahl von 21.000 Rastplätzen müsse mindestens verdoppelt werden. Denn derzeit könnten vorgeschriebene Ruhezeiten oftmals auch deshalb nicht eingehalten werden, weil Lkw-Fahrer viel zu lange nach einem freien Rastplatz suchen müssten. Und übermüdete Fahrer sind lebensbedrohlich für sich selbst und andere Autofahrer.
Weltonline.de
Skania vermietet demnächst auch Trailer
13.06.2008
Scania Deutschland erweitert sein Vermietgeschäft und bietet ab August 2008 über die eigenen Händler auch die Vermietung von Aufliegern an. Partner ist der Trailerhersteller Schmitz Cargobull.
In einem ersten Schritt sollen bis Jahresende insgesamt etwa 200 Miet-Auflieger angeboten werden, konkret Curtainsider, Kühlauflieger und Coilmulden. Ziel ist es, den Kunden mehr Flexibilität im Tagesgeschäft zu geben.
Es besteht die Wahl zwischen Kurz- und Langzeitverträgen. Neben Fahrzeug und Auflieger beinhaltet die Vermietung einen Full-Service-Vertrag, Reparatur und Wartung, Reifenservice und die Versicherung von Lkw und Trailer.
Mit der Vermietung eigener Fahrzeuge hat Scania Deutschland bereits zur IAA 1996 begonnen. Was seinerzeit mit 40 Fahrzeugen startete, hat sich den angaben zufolge inzwischen zu einem Fuhrpark von rund 1.000 Lkw entwickelt.
autokiste.de
Ölwechselintervalle genau einhalten
10.06.2008Nach Einführung der neuen Biodiesel-Sorte B7 sollten Dieselfahrer ihre Ölwechselintervalle genau einhalten. Der neue Sprit kann nach Angaben von Arnulf Thiemel vom Adac-Technikzentrum in Landsberg (Bayern) zu einer Verdünnung des Motoröls führen.
Weil Biodiesel im Gegensatz zu normalem Diesel nicht verdampft, kann sich so die Schmierwirkung des Öls verringern. Das führt unter Umständen langfristig zu einem höheren Verschleiß an Motorkomponenten.
Nach Plänen der Bundesregierung soll zum 1. Januar 2009 die neue Dieselsorte B7 den bisherigen Dieselkraftstoff ersetzen. Bei B7 ist der Biodieselanteil auf sieben Prozent erhöht, während bisheriger Diesel nur auf einen Biodieselanteil von fünf Prozent kommt. Die Bundesregierung sieht B7 als einen Beitrag zum Klimaschutz. Ähnliche Gründe standen auch hinter den Plänen zur Einführung des neuen E10-Kraftstoffs für Benzinfahrzeuge. Sie wurden inzwischen jedoch wieder verworfen, da zu viele ältere Autos E10 nicht vertragen hätten.
Vor "ungeklärten Risiken" auch im Zusammenhang mit der Einführung von B7-Diesel hatte die Zeitschrift "Auto Straßenverkehr" gewarnt. B7 könne den Verschleiß "bis hin zum Motorschaden" erhöhen. Adac-Experte Thiemel hält jedoch nichts von Panikmache: "Wenn die Ölwechselintervalle eingehalten werden, ist nach jetzigen Erkenntnissen der Betrieb mit B7 machbar." Wichtig sei jedoch, dass der neue Sprit der Norm entspricht.
Das Motoröl wird laut Thiemel verdünnt, weil unverbrannter Kraftstoff von den Brennräumen ins Öl gelangen kann. Während jedoch herkömmlicher Diesel im Motoröl verdampft, geschieht das mit Biodiesel nicht, weshalb sich die Schmiereigenschaften des Öls verschlechtern. Im Serviceheft jedes Fahrzeuges steht, nach welcher Zeit oder welcher Laufleistung ein Ölwechsel fällig ist. Diese Intervalle sollten Autofahrer mit B7 besonders genau einhalten.
FR-online.de
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