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Nachrichten: August 2008

Moskau, die Hauptstadt der Maybach-Fahrer

27.08.2008

Für die Hersteller ist Russland eine Goldgrube - und für ihre Händler erst Recht. Die riesige Nachfrage konzentriert sich vor allem auf den Großraum Moskau, auf Sankt Petersburg, den nahen Westen und den äußersten Osten. So sind nicht mehrere Hundert Betriebe nötig, um die Nachfrage zu decken, sondern es reichen ein paar Dutzend. VW meldet 63 Händler, BMW hat 54 Showrooms, und selbst Volumenmarken wie Hyundai, Opel, Renault oder Chevrolet kommen kaum auf mehr als 150 Betriebe.

Auf der einen Seite bestimmt Luxus den Markt. VW verkauft in Russland mehr Touareg als Golf, der erfolgreichste Mercedes in Moskau und Sankt Petersburg ist die S-Klasse, der Range Rover ist im Straßenbild so dominant wie hierzulande der VW Tiguan, und in keiner anderen Stadt rollen so viele Maybach wie in Moskau. Mittlerweile dürften es rund 150 Exemplare des Luxusliners sein, die oft mit Geleitschutz und Blaulicht über die Ausfallstraßen in die Vororte mit den Nobeldatschen rollen. Spiegel.de

Dieselmodelle sind unverkäuflich, Stufenhecks gefragt

27.08.2008

Obwohl sich die Ansprüche annähern, gibt es noch gravierende Unterschiede: Stufenheckmodelle sind am beliebtesten, Dieselfahrzeuge sind nahezu unverkäuflich und Automatikgetriebe gefragter als Handschalter. Dazu kommt die immense Auswahl. "Russland ist ein vielfältiger Markt mit mehr als 50 Marken", berichtet Dudenhöffer. Nicht nur japanische Luxusmarken wie die Nissan-Schwester Infiniti und der Honda-Ableger Acura sind vor Ort, sondern auch ein halbes Dutzend chinesischer Hersteller.

Trotz des Booms sind in Russland noch sehr viele Altautos in oft fragwürdigem Zustand unterwegs. Immerhin hat die Regierung jetzt das Thema Luftreinhaltung entdeckt, sagt Jato-Manager Widulow. "Zum 1. Januar 2008 hat der Staat die Abgasnorm Euro-3 als Minimum vorgeschrieben." Saubere Luft wird wichtig, doch der Verbrauch spielt in Russland noch keine Rolle. Zwar hat sich der Benzinpreis in den vergangenen zwei Jahren verdoppelt, doch bei derzeit umgerechnet rund 70 Cent pro Liter denkt keiner ans Spritsparen. Spiegel.de

Für die russischen Marken wird die Luft dünn.

27.08.2008

Entsprechend schlecht ist die Situation für die heimischen Marken. Zwar steht Lada noch immer an der Spitze der Zulassungsstatistik, doch ist der Marktanteil im freien Fall. Nachdem der einstige Monopolist vor zwei Jahren noch rund 50 Prozent der Kunden auf sich vereinigte, sind es jetzt nur noch 27 Prozent. "Und die Tendenz ist weiter fallend", sagt Marktforscher Ferdinand Dudenhöffer. Die Importmarken dagegen legen mächtig zu. Ein Drittel der Fremdfahrzeuge kommt von japanischen Marken, die Europäer erreichen etwa ein Viertel und Koreaner und US-Firmen jeweils ungefähr auf ein Fünftel.

Wladimir Widulow, Chef des Moskauer Büros des Marktforschungsunternehmens Jato Dynamics, sagt: "Als Kunde wird der russische Käufer deutlich anspruchsvoller – das betrifft die Fahrzeugqualität sowie die Anzahl und den Umfang der mitgekauften Sonderausstattungen." Der Durchschnittspreis eines Neuwagens sei allein im vergangenen Jahr um 15 Prozent gestiegen und liege mittlerweile bei umgerechnet etwa 14.000 Euro. "ABS und Frontairbags, beides in Russland noch nicht vorgeschrieben, liegen stark im Trend", erklärt Widulow. "Und jedes zweite Auto hat eine Klimaanlage." Spiegel.de

AUTOMARKT RUSSLAND

27.08.2008

Russlands Automarkt boomt: Während die Verkäufe in Westeuropa stagnieren, wächst die Nachfrage dort beachtlich. Deutschland bleibt da nur noch der zweite Platz auf dem Kontinent. Doch nicht nur die Kauflust ist in Russland größer, auch sonst tickt der Pkw-Markt anders.

Wenn James Muir über Russland spricht, bekommt der Brite leuchtende Augen. Denn nirgendwo laufen die Geschäfte des europäischen Mazda-Chefs derzeit besser als in dem Riesenland im Osten. Zwar ist der japanische Hersteller dort erst seit fünf Jahren mit einer eigenen Gesellschaft aktiv, doch meldet der dortige Statthalter Jörg Schreiber Jahr für Jahr zweistellige Zuwachsraten. In diesem Jahr rechnet der Mazda-Mann mit 80.000 Zulassungen - erstmals mehr als in Deutschland. "Damit ist Russland für uns der größte Markt in Europa und weltweit die Nummer acht", sagt Muir.

Mazda ist kein Einzelfall. Der immense Nachholbedarf der aufstrebenden Russen, eine wachsende Mittelschicht und eine positive Wirtschaftsentwicklung lassen das Autogeschäft förmlich explodieren. Während im Rest Europas die Absätze durch Rabatte allenfalls stabilisiert werden können, geht es in Russland stetig nach oben. Jedes Jahr liegt die Steigerungsrate bei mehr als zehn Prozent, und wenn sich die Experten nicht täuschen, wird Russland in diesem Jahr Deutschland erstmals als größten Automarkt Europas überholen und nach den USA, China und Japan in der Weltrangliste auf Platz vier vorstoßen.

"Wir rechnen am Ende des Jahres mit insgesamt mindestens 3,5 Millionen neuen Autos auf den Straßen", sagt Mazda-Manager Schreiber. Zu den Neuwagen kommen noch einmal geschätzte 500.000 bis 800.000 importierte Gebrauchtautos pro Jahr hinzu, die den Fuhrpark der Russen noch weiter anschwellen lassen. Sie stammen vor allem aus Westeuropa und Japan und stehen bei den Kunden hoch im Kurs: "Hier kauft man lieber ein gebrauchtes japanisches Fabrikat als einen russischen Neuwagen", fasst Mazda-Sprecherin Marina Belinskaya die Stimmungslage zusammen. Spiegel.de

IAA-Neuheiten von MAN: Ganz im Sinne von Rudolf Diesel

19.08.2008

Große Zweifel, welche Lösung er persönlich präferiere, ließ MAN-Chefent­wickler Karl-Victor Schaller nicht: Ganz im Sinne von Rudolf Diesel, dessen 150. Geburtstag man und MAN dieses Jahr feiert, sei die beste Lösung Euro 5 mit Abgasrückführung (AGR). Auch der alte Diesel habe schließlich die Probleme innermotorisch regeln wollen und nicht mit nachgeschalteten Instanzen.

Natürlich spielte Schaller auf die ungeliebte SCR-Lösung an, zu der MAN ab dem ersten (für TGL/TGM) respektive zweiten Quartal 2009 (für TGS/TGX) auch eine AdBlue-freie, aber im Preis etwas teurere Alternative anbietet – quer durchs breite Fahrzeugprogramm und sogar als Super-Sauber-Versionen in EEV.

Bis zur Marktreife der TGX/TGS Euro 5 mit EGR sind es noch ein paar Monate, die MAN für weitere Feinarbeit nutzen möchte. Angesichts der Vorserienfahrzeuge, die für Testfahrten zur Verfügung standen, eine sinnvolle Maßnahme. Speziell bei der 440-PS-Version, die – wie der noch folgende 480er – auf dem 12,4 Liter großen D26-Reihensechszylinder basiert, können Drehmoment und Leistung noch nicht voll überzeugen. Ein parallel gefahrener SCR-440er mit D20-Motor hängt deutlich besser am Gas, erklimmt Steigungen trotz weniger Hubraum zügiger und harmoniert auch besser mit der automatisierten Tipmatic-Schaltung. Verkehrsrundschau.de

Norddeutsche Wirtschaft gegen Mauterhöhung.

19.08.2008

Hannover/Bremen. Die von der Bundesregierung geplante Mauterhöhung zum 1. Januar 2009 stößt auf einen heftiger werdenden Widerstand in der Transportbranche sowie anderen Wirtschaftsbereichen. So befürchtet der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag (NIHK), dass angesichts von LKW-Mautsteigerungen von bis zu 85 Prozent „viele Unternehmen nur noch der Weg in die Insolvenz bleibt“. Schon heute, angesichts „sprunghaft gestiegener Treistoffpreise“, fürchteten viele Inhaber von Transportfirmen um „ihre Existenz“. Um den Betrieben mehr Luft zu verschaffen, sollte die Bundesregierung die Mauterhöhung um ein Jahr – auf den 1.Januar 2010 – verschieben, meint der in Hannover ansässige NIHK.

Auf großes Unverständnis stößt bei der NIHK, dass die Erhöhung der LKW-Maut zudem ohne Rücksicht auf die bereits erreichte Umweltfreundlichkeit der Fahrzeuge erfolge. Selbst die neuen Euro-5-LKW würden also von der Maßnahme betroffen. Die NIHK wörtlich: „Es hat beinahe den Anschein, dass die Transportunternehmen nun für die schnelle Umstellung auf abgasarme LKW und die hiermit verbundenen Steuermindereinnahmen in Form der LKW-Maut bestraft werden sollen.“

Während Berlin die Transportbranche weiter zur Ader lassen will, bleibt die rot-schwarze Bundesregierung die dem Transportgewerbe gegebene Entlastung von rund 450 Millionen Euro weiterhin schuldig, kritisiert die Kammerorganisation.

Indes will das Bremer Verkehrs- und Speditionsgewerbe die aus seiner Sicht „geplante Existenzvernichtung nicht tatenlos hinnehmen“. In einer gemeinsamen Presseerklärung fordern der Landesverband Verkehrsgewerbe Bremen (LVB), der Verein Bremer Spediteure (VBS), die SVG-Bremen, die Fachgruppe Containerverkehre der norddeutschen Seehäfen und die Fachvereinigung Möbeltransport Bremen vom rot-grünen Bremer Senat, im Bundesrat gegen „die zügellose Mauterhöhung“ zu stimmen. Die Verbände befürchten, dass die Erhöhung angesichts der jetzt schon schwierigen Lage für viele Transportbetriebe Existenzen vernichten wird. Im Stadtstaat Bremen würden damit nicht nur viele Arbeitsplätze in der Logistikwirtschaft vernichtet. Auch der „Logistikstandort Bremen könnte in Frage gestellt werden“.

Martin Otholt, LVB-Geschäftsführer, bestätigte der VerkehrsRundschau, dass derzeit unter den Mitgliedsfirmen das weitere Vorgehen besprochen wird. Streikaktionen könnten dabei auch herauskommen, so Otholt.

Er mache sich zudem große Sorgen darüber, dass die sich im Moment häufende Berichterstattung über die wirtschaftlichen Probleme viele Transport- und Speditionsbetriebe das hart erarbeitete positivere Image der Branche in der Öffentlichkeit zunichte machen könnte. So habe man in den zurückliegenden zwei bis drei Jahren sowohl seitens der Betriebe als auch seitens Politik viel getan, um zum Beispiel Schulabgänger für eine Ausbildung als LKW-Fahrer zu gewinnen. Sie wurden mit dem Versprechen geworben, einen zukunftssicheren und interessanten Arbeitsplatz zu bekommen. Wenn aber viele Firmen um ihre Zukunft fürchteten, dann könnten die fertig ausgebildeten Fahrer möglicherweise diesen Job gar nicht mehr ausüben, weil ihre Fahrer-Arbeitsplätze bis zum Abschluss ihrer Ausbildung wegfallen. Das aber dürfe auf keinen Fall passieren, warnt Otholt. Verkehrsrundschau.de

MAN Nutzfahrzeuge startet langfristige Partnerschaft mit SOS-Kinderdorf International.

18.08.2008

MAN fördert Ausbildungszentrum für über 140 Jugendliche in Äthiopien.

MAN Nutzfahrzeuge und SOS-Kinderdorf International haben eine langfristige weltweite Partnerschaft vereinbart und den Startschuss für eine umfassende Förderung eines Ausbildungszentrums in Äthiopien gegeben. In einem ersten Schritt wird MAN Nutzfahrzeuge in den nächsten drei Jahren dafür 600 000 Euro zur Verfügung stellen. Darüber hinaus leistet das Unternehmen technische Unterstützung in Form von Maschinen und Know-how.

„Wir engagieren uns hier in einem Bereich, wo wirklich dringend Handlungsbedarf besteht und mit unserer Hilfe realistische und nachhaltige Perspektiven für junge Menschen in Afrika entstehen“, betonte Peter Erichreineke, Vorstand für Marketing und Vertrieb bei MAN Nutzfahrzeuge, bei der Vertragsunterzeichnung. Sehr wichtig sei zudem, dass MAN auf einen kompetenten, renommierten Partner vertrauen könne und nah verfolgen könne, wie sich das Projekt entwickelt.

Das Vocational Training College in Kality, Äthiopien, ist eine Ausbildungs- und Trainingseinrichtung von SOS-Kinderdorf International. Akut hilfsbedürftige Jugendliche werden dort in allgemeiner Mechanik, Fahrzeugmechanik und Holzbearbeitung ausgebildet. Das Trainings Centre wird nun mit der Unterstützung von MAN Nutzfahrzeuge ausgebaut und der automotive Ausbildungszweig vertieft und erweitert. Zudem wird MAN den Absolventen Arbeitsmöglichkeiten in Afrika anbieten.

Die Partnerschaft mit SOS-Kinderdorf International ist für weitere Teilprojekte offen und erstreckt sich zudem auf alle nationalen Organisationseinheiten von MAN Nutzfahrzeuge, die künftig ebenfalls als Förderer für die Hilfsorganisation tätig werden können. Dadurch werden starke lokale Aktionen ermöglicht. Weltweit sind beide Partner in 70 Ländern gemeinsam vertreten.

SOS-Kinderdorf ist eine internationale nichtstaatliche soziale Entwicklungsorganisation, die sich seit 1949 für die Bedürfnisse, Anliegen und Rechte von Kindern einsetzt. Kinder ohne elterliche Betreuung und Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen stehen im Mittelpunkt der Arbeit in 132 Ländern und Territorien. Die Kernkompetenz von SOS-Kinderdorf liegt in der familienpädagogischen, langfristig ausgerichteten Betreuung von Kindern, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie aufwachsen können. In den SOS-Kinderdörfern und Jugendeinrichtungen erleben sie wieder verlässliche, liebevolle Beziehungen, wodurch ihre häufig traumatischen Lebenserfahrungen heilen können. Sie wachsen in einem stabilen, familiären Umfeld auf, werden individuell gefördert und bis in die Selbständigkeit als junge Erwachsene begleitet. In Afrika ist SOS-Kinderdorf derzeit in 45 Ländern vertreten. man.eu

Scania : Marktansatz

18.08.2008

Russland ist ein sehr gutes Beispiel für den Marktansatz von Scania – und in Russland verzeichnet Scania große Erfolge im Fernverkehr und im Bauverkehr. Scania ReadyBuilt-Kipper werden über die russischen Händler von Scania bereitgestellt, was die Leitzeiten für die Ausrüstung der Fahrzeuge mit Aufbauten erheblich verkürzt. Zum Angebot in Russland gehören 6- und 8-Rad-Kipper. Scania rechnet damit, dass in diesem Jahr in Russland ca. 1.500 Baufahrzeuge abgesetzt werden und dass diese Zahl in den nächsten Jahren erheblich zunimmt.

Die Tschechische Republik, die Slowakei und Polen sind weitere Märkte mit starkem Wachstum, andere Märkte ziehen nach. Seit 50 Jahren verfügt Scania über eine solide Position im Fernverkehr in Brasilien und expandiert dort zurzeit dynamisch im Bauverkehr und bei Fahrzeugen für den Bergbau.

Das Erbe von Scania im Baufahrzeugsegment geht auf den Anfang des 20. Jahrhunderts zurück. Scania expandiert seit 1950 international und ist auch renommierter Erstausrüster für Baumaschinen weltweit seit Beginn der 1900er-Jahre. Fernfahrerclub.com

Fit für harte Arbeit.

18.08.2008

Scania im Bausegment auf 50% Wachstum eingestellt

Scania hat sich vorgenommen, seinen Absatz im Baufahrzeugsegment weltweit um 50 % zu steigern – von 12.000 Einheiten 2007 auf ca. 18.000 im Jahre 2010. Scania sieht vor allem in den sich schnell entwickelnden Märkten ein großes Potenzial, da die dortige Infrastruktur derzeit eine Expansionsphase erfährt. Das verstärkte Angebot kompletter Fahrzeuge mit Aufbau sowie umfassende Serviceunterstützung sollen dazu beitragen, dass Scania auch im Bausegment zum natürlichen One-Stop-Shopping-Partner seiner Kunden wird.

Mit Premium-Produkten, die einen hervorragenden Ruf hinsichtlich Haltbarkeit und Leistung genießen, sowie mit einem weltweiten Servicenetz verfügt Scania über alle Voraussetzungen, um seine Position zu stärken:

„Die starke internationale Präsenz von Scania im Fernverkehr öffnet uns den Weg für die Expansion in anderen Marktsegmenten“, unterstreicht Henrik Henriksson, Senior Vice President Trucks bei Scania CV AB.

„Scania verfügt über gute Verkaufszahlen auf den expandierenden Märkten und steigt dort nun mit Baufahrzeugen ein. Scania rechnet damit, dass die sich entwickelnde Transportinfrastruktur danach sukzessive den Weg bereitet für den Absatz von Lkw für den Fern- und Verteilerverkehr. “

„Scania hat seine Strategie für den Einstieg in spannende neue Märkten bereits erfolgreich umgesetzt – vor allem auch durch die Kooperation mit führenden Akteuren im Hoch- und Tiefbau. Larsen & Toubro in Indien oder United Tractors in Indonesien haben ihr Produktprogramm durch Heavy-Duty-Baufahrzeuge von Scania erweitert, um ihren Kunden ein noch vielseitigeres Angebot an Fahrzeugen, Baumaschinen sowie Dienstleistungen unterbreiten zu können. Auch unsere Alliance mit dem staatlichen Unternehmen Vinacomin, das den gesamten Bergbau in Vietnam betreibt, ist eine hervorragende neue Grundlage für zukünftiges Wachstum.“

„Kipper und Mischer sind unsere wichtigsten Produkte für die Bauwirtschaft. Wir bieten aber auch immer mehr komplette Baufahrzeuge über das Scania-Netzwerk an, was Lieferzeiten verkürzt und unseren Kunden die Möglichkeit bietet, Scania für ihre Fahrzeuge als One-Stop-Shopping-Partner zu nutzen.“

„Scania verfügt über lange Erfahrung beim Einstieg in neue Märkten und über die entsprechende Geduld. Mit einem wettbewerbsfähigen Produkt, einer flexiblen Organisation sowie umfassenden Dienstleistungen zur Unterstützung der Unternehmen sind wir sehr zuversichtlich, auch in diesem Segment unsere Marke stärker aufzustellen“, sagt Henrik Henriksson abschließend.

Um maximale Fahrzeugverfügbarkeit und Leistungen zu erzielen bietet Scania stets Teile und Serviceunterstützung an, aber auch weiteren Business Support sowie finanzielle Dienstleistungen, die sicherstellen, dass der Kunde sich so effizient wie möglich auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann.

Das modulare Komponentensystem von Scania wird seit 60 Jahren systematisch und kontinuierlich erweitert und gewährleistet für Scania-Kunden ein Höchstmaß an Verfügbarkeit. Es erleichtert die Teileversorgung, den Aufbau neuer Werkstätten sowie die Schulung von Mechanikern. Durch den Einsatz der bewährten Komponentenschnittstellen dieser Module hat der Kunde die Möglichkeit, unkomplizierte, aber in hohem Maße spezialisierte Fahrzeuge zu bestellen.

Profis am Lenkrad schätzen das Fahrverhalten ihres Scania, die drehmomentstarken Motoren sowie den durchdachten und attraktiv aufgebauten Fahrerarbeitsplatz. Letzterer ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch eine wichtige Voraussetzung, um die besten Fahrer für ein Unternehmen zu gewinnen und an sich zu binden. fernfahrerclub.com

EU-Pläne für künftige LKW-Maut verärgern Industrie.

07.08.2008

Das erste große Projekt des neuen EU-Verkehrskommissars Antonio Tajani stößt auf Widerstand deutscher Industrieverbände. Das geht aus einer Vorabmeldung der Wochenzeitschrift "Die Zeit" hervor. Im Juli hatte die Kommission unter Federführung des Italieners vorgeschlagen, dass die EU-Staaten Straßenbenutzungsgebühren für Lkw über 3,5t künftig je nach verkehrsbedingter Luft- und Lärmbelastung und nach Verkehrsaufkommen variieren dürfen.

Der Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Klaus Bräunig, fürchtet, dass dadurch ausgelöste Preissteigerungen "die europäische Wirtschaft in die Stagnation treiben könnten". In der wirtschaftlichen Stagnation würde also zugleich die Inflation angeheizt, so die Sorge. Eine Studie der Universität Köln im Auftrag des europäischen Automobilherstellerverbandes ACEA prognostiziert der Wochenzeitung zufolge einen Zuwachs der Inflationsrate um 0,8 Prozentpunkte, sollten die Vorschläge der Kommission Realität werden.

Die Vorschläge Tajanis hätten nur wenig mit der Ökologisierung des Verkehrs zu tun, schimpft Heiner Rogge, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes. Er sieht in den Brüsseler Plänen "blanken Opportunismus". Während normale Autos zunächst verschont blieben, weil "sich niemand mit der Autolobby anlegen will", würde jeder Lkw im schlimmsten Fall mit bis zu 65 Cent je Autobahnkilometer zur Kasse gebeten. Selbst die fünf Cent je Kilometer, mit denen die EU im Flottenschnitt an zusätzlichen Kosten rechnet, wären Rogge zufolge viel zu viel. Schließlich hätten bereits neue Arbeitszeitregeln und die hohen Spritkosten die Kosten des Speditionsgewerbes nach oben getrieben.

VDA-Mann Bräunig sieht durch die Pläne die Transport- und damit die Herstellungskosten der Autobranche steigen. Sollten gar Autos selbst einer Maut unterworfen werden, fürchtet er einen Absatzrückgang der deutschen Autoindustrie und in der Folge den Verlust von 75.000 Arbeitsplätzen. "Das alles sollten die europäischen Verkehrsminister bei ihrem informellen Treffen Anfang September bedenken", sagt Bräunig. Dann soll über das Thema erstmals beraten werden.

Auch im Europäischen Parlament wurden die Vorschläge skeptisch aufgenommen. Abgeordneten von SPD und Grünen gehen die Pläne nicht weit genug. Sie fordern unter anderem eine verpflichtende Einführung von Lkw-Maut, zumindest auf bestimmten Strecken, und eine stärkere Berücksichtigung von CO2-Emissionen. Dagegen warnte der CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber vor einem Aus für viele deutsche Transportunternehmen wegen der steigenden Kosten. Auch der internationale Spediteursverband IRU (International Road Transport Union) warnte vor hohen Kosten und einer sinkenden Wettbewerbsfähigkeit der EU-Spediteure und zog in Zweifel, dass die Kommissionspläne der Umwelt nutzen würden

Finanzen.net

Daimler untersucht LKW-Vertrag in China.

07.08.2008

Der weltgrößte Nutzfahrzeughersteller Daimler wird künftig auch in China mittlere und schwere Lastwagen bauen. Ein entsprechender Vertrag wurde gestern in Peking mit dem chinesischen LKW-Hersteller Beiqi Foton Motor unterzeichnet, teilte Daimler in Peking mit. Der Konzern bestätigte damit eine Geschichte des "Handelsblatts" von Ende Juli. Das Joint Venture soll die erste chinesisch-deutsche Nutzfahrzeug-Firma werden.

Die Lkw sollen in Peking unter der Foton-Marke "Aumann" gebaut und möglicherweise auch in andere Länder nach Afrika und dem Nahen Osten exportiert werden. Zudem ist auch eine Produktion außerhalb Chinas geplant. "Das Joint Venture wird die erste chinesisch-deutsche Nutzfahrzeug-Firma sein, die mit der Produktion ins Ausland expandieren will", so Foton-Präsident Wang Jinyu.

Ein Daimler -Sprecher schloss gegenüber dem "Handelsblatt" nicht aus, das der Stuttgarter Konzern später auch eine Lkw-Produktion in China Standort bauen will. "Wir hoffen natürlich zu expandieren", so Firmensprecher Trevor Hale. Momentan gebe es aber noch keine Planung für solch eine neue Fabrik. Dies hänge letztlich von der Nachfrage ab.

Eine angepeilte Stückzahl für die Lkw-Produktion nannte er nicht. Im vergangenen Jahr hat Mercedes 2 400 Lastwagen in China verkauft. Die gemeisname Produktion mit Foton werde aber weit darüber liegen, hieß es. Foton ist der größte Nutzfahrzeughersteller Chinas. Daimler wird auch künftig Mercedes-Lkw nach China exportieren.

Die Partnerschaft sei ein "Meilenstein" für den deutschen Konzern, erklärte der für das Geschäft in Nordostasien zuständige Ulrich Walker dem "Handelsblatt". Der Stuttgarter Konzern hat seit Jahren versucht auf dem wachstumsstarken chinesischen Markt Fuß zu fassen. Schon einmal war vor Jahren eine gemeinsame Lkw-Produktion mit Beiqi Foton geplant. Dieses Vorhaben scheiterte damals jedoch an Vorgaben der chinesischen Regierung.

Handelsblatt.com

MAN mit Grossauftrag aus Frankreich.

06.08.2008

Der Nutzfahrzeughersteller MAN und das französische Entsorgungsunternehmen Veolia Propreté haben ein Rahmenabkommen über die Lieferung von mehr als 500 LKW unterzeichnet. Die Auslieferung der Trucks aus den Baureihen TGL, TGM und TGS erfolgt im nächsten Jahr.

„Die MAN-Fahrzeuge halten die Abgasnormen Euro 4 und künftig Euro 5 mit einer Motorentechnolgie ein, die auf jegliche Zusatzstoffe verzichtet. Das vereinfacht das Fahrzeughandling enorm“, erläuterte Jérôme Lecardonnel, Purchasing Director bei Veolia Propreté einen der Gründe für die Entscheidung bei dem Münchner Hersteller zu ordern. Die beiden Firmen sind bereits seit dem Jahr 2004 Geschäftspartner.

Rundschau.de

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